Sterne für eine exzellente Wurstversorgung, Punkte für den Meiendorfer SV
Montag, 4. April 2011 21:20
Meiendorf liegt am Ende der Welt, zumindest aus Altonaer Sicht. Dies macht sich vor allem in der langen Anfahrt bemerkbar. Vom Bahnhof Altona erreichen die AFC Fans am ersten Samstag im April 2011 den Jungfernstieg. Dort heisst es umsteigen in die U-Bahn (”heee, erst einsteigen lassen!”) bis Berne. Von dort muss noch einmal ein Linienbus genommen werden, bevor ein 10-minütiger Fußmarsch ansteht. Angekommen am “Stadion Meiendorf” hat der Fußballfan Hamburg bereits verlassen, denn der große Teil des ansehlichen Stadions liegt bereits im fernen Schlewsig Holstein. Eigentlich also ein echtes Auswärtsspiel für uns Anhänger des Altonaer FC von 1893. [...]
Thema: Hamburg, Meiendorfer SV | Kommentare (2) | Autor: F.Renz
Mit dem Radel ging’s Sonntagfrüh etwas unsicher zum HEBC an den Rein-Müller-Platz in der Tornquiststraße, weil durch Hamburger Schietwetter es schon zu zahlreichen Spielabsagen am Wochenende kam. Dort angekommen war das Kassenhäuschen besetzt und es wurden die 4 Euro Eintritt entrichtet. Übrigens, in der Landesliga Hammonia wurden von den acht angesetzten Partien nur zwei ausgetragen. Also richtige Wahl getroffen.
Mittwochabend vor einer Woche ging es mit der S3 zur Endhaltestelle südlich der Elbe mit Zuschlag gen Stade. Nördlich der Elbe am S3-Ende spielt der
Ein Dienstagabend Mitte April. Viertelfinale im Hamburg-Pokal. Altona 93 muss beim Bezirksligisten Camlica Genclik antreten. Allein die Höhe des Sieges scheint heute offen zu sein, schließlich trennen die Teams zwei Spielklassen. Austragungsort ist die Wolfgang-Mayer-Sportanlage in Stellingen. Eine Handvoll fussballwurst.de-Experten ist bereits anwesend, als ich pünktlich zum Anpfiff am Grandplatz ankomme. Etwa 100 Altonaer unterstützen ihre Mannschaft – der Gastgeber bringt sicher noch einmal soviele Zuschauer mit. Und so wird zweisprachig angefeuert. “Camlica” ist ein Ostistanbuler Stadtteil und Genclik bedeutet “Jugend”. 2001 wurde der türkische Migrantensportverein unter dem Namen “Club-Camlica Jugendtreff” gegründet. Die Mannschaft belegt den vierten Platz in der Bezirksliga und kämpft heute von Anfang um die Sensation.
Am letzten Samstagnachmittag ging es mit dem Metronom, dank HVV-Profi-Card ohne Zuschlag, gen Lüneburg um der Partie der Hansa gegen Gifhorn beizuwohnen. Der FC Hansa Lüneburg tauchte national erstmals 2008 im DFB-Pokal in einem Erstrundenspiel gegen den VfB Stuttgart auf, welches der Favorit standesgemäß mit 5:0 gewann. Die Qualifikation erkämpfte sich damals der Lüneburger SK, welcher 2008 mit dem Lüneburg SV zum FC Hansa Lüneburg fusionierte. Gespielt wird im Wilschenbruch-Stadion, welches man nach einem zirka 30-minütigen Fußweg erreicht. Beim ersten Teil der Strecke läuft man vorbei an Bahngleisen durch ein Industriegebiet, was einen stark an die „Großstadtkrokodile“ denken lässt. Die zweite Hälfte des Weges geht es durch eine pflegte Wohngegend bis zum Stadion. 


