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	<title>Fussballwurst.de</title>
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	<description>Beim Fußball geht es um die Wurst!</description>
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		<title>Ein Punkt bei Werder Bremen</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 17:56:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>T.Weber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschlandweit]]></category>
		<category><![CDATA[Werder Bremen]]></category>
		<category><![CDATA[Haake Beck]]></category>
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		<description><![CDATA[Bremen &#8211; bislang ein weißer Fleck auf der fussballwurst.de-Landkarte. Ein unhaltbarer Zustand, der nun endlich anlässlich des Auswärtsspiels des VfB Stuttgart von 1893 beim sechs Jahre jüngeren Rivalen aus dem Norden behoben werden konnte. Beide Vereine hatten sich vor der Saison am 24. Spieltag sicher einen etwas besseren Tabellenplatz erträumt. Doch auch wenn es sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2440" title="werder-logo" src="http://www.fussballwurst.de/wp-content/uploads/2010/02/werder-logo.jpg" alt="werder-logo" width="120" height="116" />Bremen &#8211; bislang ein weißer Fleck auf der fussballwurst.de-Landkarte. Ein unhaltbarer Zustand, der nun endlich anlässlich des Auswärtsspiels des VfB Stuttgart von 1893 beim sechs Jahre jüngeren Rivalen aus dem Norden behoben werden konnte. Beide Vereine hatten sich vor der Saison am 24. Spieltag sicher einen etwas besseren Tabellenplatz erträumt. Doch auch wenn es sich nun lediglich um ein Duell zweier Clubs im oberen Tabellenmittelfeld handelte, versprühte die Partie bereits im Vorfeld ihren Reiz. Was sicher nicht zuletzt an einer Reihe von legendären Spielen zwischen beiden Vereinen in der jüngeren Vergangenheit liegt &#8211; unvergessen etwa ein 4:4 (Saison 2003/04, 26. Spieltag) mit drei Bordon-Treffern oder auch ein 6:3-Sieg der Stuttgarter vor zwei Jahren (Saison 2007/08, 23. Spieltag). Der 2:0-Auswärtssieg der Bremer in der Hinrunde war so auch seit 2006 das erste Aufeinandertreffen der beiden Clubs, in dem nicht vier oder mehr Tore fielen. Und auch das Spielermaterial auf beiden Seiten ließ ja durchaus Hoffnungen auf ein interessanteres Bundesligaspiel zu. In den Toren etwa die wohl umstrittensten beiden deutschen Keeper, die jedoch unumstritten auch die unterhaltsamsten in der Liga sind. Vorne Claudio Pizzaro und der frisch gewählte Fußballer des Monats Februar, Helmuth Cacau, die sich beide zuletzt sehr treffsicher zeigten.<span id="more-2439"></span></p>
<p>Aus Hamburg reisten wir zusammen mit dem Hamburger VfB-Fanclub, dem &#8221;<a href="http://www.roterbrustring.de" target="_blank">Roten Brustring Hamburg</a>&#8220;, per Metronom an. Die dazugehörige Eisenbahngesellschaft möchte ihre Fahrgäste und MitarbeiterInnen vor nervigen, betrunkenen Fußballfans und anderem Gesocks schützen, indem sie schlichtweg gleich allen den Konsum von Alkohol an Bord ihrer Züge verbietet. Auch dies ein unhaltbarer Zustand, der hier noch einmal angeprangert werden muss. Nervig wohl vor allem für Menschen, die friedlich ihr Feierabendbier trinken möchten. Wir dagegen konnten die 2x 70-minütige Zwangstrinkpause im Laufe des Tages glücklicherweise noch kompensieren.</p>
<p><a href="http://www.fussballwurst.de/wp-content/uploads/2010/03/Foto.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-2651" title="Foto" src="http://www.fussballwurst.de/wp-content/uploads/2010/03/Foto-300x225.jpg" alt="Foto" width="300" height="225" /></a>Vom Bremer Hauptbahnhof ist es eine kurze Straßenbahnfahrt bis zum Weserstadion. Schön, dass der Stadionname hier nicht paraphrasiert werden muss, da eine Umbenennung zu einer peinlichen &#8220;Sponsor-Arena&#8221; in Bremen ausgeblieben ist. Weiterer netter Nebenaspekt: Bei Werder wird das Stadion gerade umgebaut. Wie in Stuttgart werden die Kurven zu Hintertorgeraden gemacht, damit die Fans näher ans Spielfeld rücken. Und wie in Stuttgart kommen auch in Bremen die Gäste als erste in den Genuss der ersten neuen Tribüne, nur dass diese in Bremen eben bereits größtenteils fertiggestellt ist. Sehr höflich, wie ich finde. Die Rahmenbedingungen für gute Stimmung im Gästeblock waren also vorhanden. Die Stuttgarter Mannschaft tat uns dann gerade in der ersten Halbzeit den Gefallen, die Atmosphäre noch weiter zu verbessern. Progrebnyak und Khedira schossen den VfB mit zwei Toren in Front. Und auch wenn Werder nicht chancenlos blieb, konnte man durchaus von einer verdienten Pausenführung der Gäste sprechen. Auch in der zweiten Halbzeit lief das Spiel aus VfB-Sicht lange äußerst zufriedenstellend, aber eben nur bis zur 75. Minute als Almeida den Anschlusstreffer erzielte. Ein Elfmeter für Bremen zehn Minuten vor Schluss zum 2:2 markierte schließlich den Endstand. 2:2, eigentlich ein sehr achtbares Ergebnis in einem Auswärtsspiel in Bremen. Der Spielverlauf sorgte jedoch dafür, dass sich die Punkteteilung eher wie eine Niederlage anfühlte. Sepp Herberger, wir hassen Dich dafür, dass Du das Spiel 90 Minuten lang gemacht hast&#8230;</p>
<p><a href="http://www.fussballwurst.de/wp-content/uploads/2010/03/Foto2.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-2653" title="Foto(2)" src="http://www.fussballwurst.de/wp-content/uploads/2010/03/Foto2-300x225.jpg" alt="Foto(2)" width="300" height="225" /></a>Wäre doch wenigstens die Wurst ein guter Trost gewesen. Doch weit gefehlt. Umbaubedingt ist der Snack- und Getränkeverkauf im Gästebereich im Moment noch provisorisch gelöst. So hatte man den klassischen Bratwurstwagen im Stadioninnenraum aufgestellt, der über einen Gasgrill verfügte. Diese Bedingungen müssten natürlich nach Abschluss aller Umbauarbeiten fairerweise noch einmal extra geprüft werden. Zur Auswahl standen jedenfalls Bratwurst oder Krakauer für jeweils vergleichsweise teure 2,80 Euro. Getestet wurde hier die Krakauer. Leider wurde der hohe Preis nicht durch ebensolche Qualität gerechtfertigt. Positiv vermerkt werden kann lediglich das sehr freundliche Verkaufspersonal, trotz Massenandrangs. Das beigelegte Brötchen war ebenfalls voll OK. Senf, Ketchup oder Frittensauce standen in großen Spendern bereit. Doch das beste Drumherum nützt bekanntlich nichts, wenn die Hauptsache, und das ist hier ja immer noch die Wurst (siehe Logo), nichts taugt. Farblich noch ganz OK gebräunt wurde schon einmal der größte Fehler begangen, indem das Grillgut kalt über die Theke gereicht wurde. Dies förderte den Geschmack, der wohl auch bei einer zu vernünftigen Temperaturen servierten Wurst, nicht überragend gewesen wäre, natürlich nicht. Trösten konnte man sich neben der erfreulichen Darbietung in Halbzeit 1 noch mit dem Bier. Haake Beck ist in meinen Augen da ein überdurchschnittlich gutes Bier in der Bundesliga. Es konnte für 3,80 Euro im 0,5er-Plastik-Pfandbecher mit aufgedruckten Werderspieler erworben werden. Wir kamen so in den Genuss von Bier in Bechern mit den Konterfeis von (in qualitativ aufsteigender Reihenfolge) Tim Borowski, Marko Marin, Mesut Özil und Claudio Pizzaro. Schön auch, dass die BierverkäuferInnen hierbei Rücksicht auf unsere Becher-Präferenzen genommen haben &#8211; sonst wäre es wohl ein Nachmittag voller Borowskis geworden&#8230;</p>
<p>*~~~~ (1/5)</p>
<p>Gegen 20 Uhr ging dann mit der Ankunft am Hamburger Hauptbahnhof ein schöner Fußballnachmittag zu Ende. Der bleibt jetzt nicht wegen der Wurst oder dem erfreulichen Spielverlauf in guter Erinnerung. Aber atmosphärisch war es sehr angenehm. Eine auch nur ansatzweise negative Stimmung gegen uns VfB-Fans konnte zu keinem Zeitpunkt &#8211; weder inner- noch außerhalb des Stadions &#8211; festgestellt werden. Stattdessen konnte mit verschiedenen gegnerischen Fans in bester und angenehmer Weise gefußballfachsimpelt werden. Und so sollte es ja schließlich sein. Daher &#8211; lasst Euch nicht von der Wurst abschrecken! Der Fußball-Ausflug nach Bremen ist zu empfehlen.</p>
<p>Links:</p>
<p><a href="http://www.roterbrustring.de/" target="_blank">Roter Brustring Hamburg</a></p>
<p><a href="http://www.fussballwurst.de/wp-content/plugins/falbum/wp/album.php?album=72157623455736745">Bilder zu diesem Wursttest</a></p>
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		<title>Wer nur oben steht ist zu feige für den Abstiegskampf &#8211; Wurst vorm Duell des FCN beim VfL Bochum</title>
		<link>http://www.fussballwurst.de/2010/02/28/wer-nur-oben-steht-ist-zu-feige-fur-den-abstiegskampf-wurst-vorm-duell-des-fcn-beim-vfl-bochum/</link>
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		<pubDate>Sun, 28 Feb 2010 18:30:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>M.Dittmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschlandweit]]></category>
		<category><![CDATA[VfL Bochum]]></category>
		<category><![CDATA[1. FC Nürnberg]]></category>
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		<category><![CDATA[Rewirpowerstadion]]></category>

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		<description><![CDATA[Samstagfrüh ging es am 24. Spieltag nach Bochum, um das Auswärtsspiel des Clubs im Stadion zu verfolgen, da noch Eisenbahnfahrkarten einer Lebensmittelkette übrig waren. Der VfL Bochum ist wohl der größte Schummler mit dem Gründungsjahr unter den 18 Bundesligisten. Denn der VfL Bochum 1848 wurde nicht wie erwartet 1848 gegründet, sondern ist erst 1938 aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-372" title="bochum" src="http://www.fussballwurst.de/wp-content/uploads/2009/05/bochum.png" alt="bochum" width="120" height="126" />Samstagfrüh ging es am 24. Spieltag nach Bochum, um das Auswärtsspiel des Clubs im Stadion zu verfolgen, da noch Eisenbahnfahrkarten einer Lebensmittelkette übrig waren. Der VfL Bochum ist wohl der größte Schummler mit dem Gründungsjahr unter den 18 Bundesligisten. Denn der VfL Bochum 1848 wurde nicht wie erwartet 1848 gegründet, sondern ist erst 1938 aus einer Fusion entstanden und bezieht sich wie viele Bundesligisten mit der Jahreszahl auf einen Vorgängerverein. Damit ist er aber in der deutschen Eliteliga in guter Gesellschaft, denn 13 weitere Bundesligisten schummeln auch beim Gründungsjahr. <span id="more-2520"></span>Es wird einfach das Gründungsjahr des ältesten Vorgängervereins genannt, aus der die Bundesligavereine durch diverse Fusionen dann endlich entstanden sind. Ehrlich mit dem Vereinsalter wird beim heutigen Gegner der Bochumer umgegangen. Der wurde am 4. Mai 1900 als 1. Fußballclub Nürnberg gegründet und ist  seitdem am Spielbetrieb beteiligt. Neben dem Club ist man auch noch bei den Bayern, Werder, bei Köln und Wolfsburg ehrlich.</p>
<p>Wie schon erwähnt ging es mit dem Zug von Hamburg-Altona los.  Dieser hatte jedoch betriebsbedingt eine Verspätung von 15 Minuten. Irgendwann erschöpft sich die mitgebrachte Lektüre und man greift zum Bahnmagazin. Dort stößt man beim Lesen erst auf <a href="http://www.fussballwurst.de/wp-content/plugins/falbum/wp/album.php?album=72157623524274100&amp;page=1&amp;photo=4394486492">Dietrich</a> und dann Herbert Grönemeyer. <img class="alignleft size-medium wp-image-2576" title="Herbert Grönemeyer" src="http://www.fussballwurst.de/wp-content/uploads/2010/02/VfL-Bochum-gegen-FCN-0111-300x225.jpg" alt="Herbert Grönemeyer" width="300" height="225" />Das wie gesagt bei einer Zugfahrt Richtung Bochum. Egal, man ist ja nicht abergläubisch und man wollte einen Dreier aus dem tiefen Westen mitnehmen. Am Hauptbahnhof in Bochum angekommen wurde erst mal die in einem <a href="http://www.fussballwurst.de/2009/05/14/tief-im-westen-wo-die-sonne-verstaubt/">Vortest beim VfL</a> durch diverse Kommentare empfohlene Bratwurtstbude angesteuert. Dort isst der VfL-Fan seine Bratwurst, denn im Stadion isst der Bochumer nicht mal vorm Hungertod die Wurst. Die Verpflegung im Stadion wird von der gleichen Firma organsiert, die fast 40% der Fans in der ersten Bundesliga verpflegt.  Es ist das <a href="http://www.bratwursthaus.com/">Bratwursthaus</a> im Bermudadreieck, welches fußläufig zirka 10 Minuten vom Bahnhof entfernt ist.</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-2619" title="Wurst" src="http://www.fussballwurst.de/wp-content/uploads/2010/02/Wurst2-300x225.jpg" alt="Wurst" width="300" height="225" />Es wurde die hochgerühmte Bratwurst bestellt, welche in der Gaspfanne zubereitet wird. Geliefert wird das gute Stück als Gezwicktes, was einen Exilfranken aus Hamburg entzückt. Dort bekommt man meistens die Senfpeitsche auf der Pappe mit Toastbrot angeboten. Das Brötchen ist rösch und lecker, wie es sich gehört. Zur Geschmacksverfeinerung werden drei Saucen in der Quetscheflasche angeboten: Ketchup und Senf in zwei Varianten. Einmal &#8220;mittelscharf&#8221; und dann noch &#8220;scharf&#8221;. Beide Senfsorten sind von Löwensenf. Nachdem ich mir die Quetscheflasche mit der Aufschrift &#8220;SCHARF&#8221; gegriffen hatte bemerkte ich, dass es sich um meinen Lieblingssenf handelte und ließ mir das per Rückfrage vom freundlichem Verkaufspersonal bestätigen. Leider habe ich vergessen den Prengel verbrannt zu bestellen. Der erste Biss enttäuschte nicht. Es ist eine leckere Wurst, die es da in Bochum gibt und dass auch scharfer Senf zur Auswahl steht zeigt, dass man sein Geschäft versteht. Weiß Gott, wann ich bei einer gekauften Bratwurst zuletzt auf scharfen Senf als Alternative zurückgreifen konnte. Verstehe aber die Bescheidenheit nicht, warum man den Senf so in einer neutralen Flasche auf dem Verkaufstresen präsentiert. Man kann doch voller Stolz dieses &#8220;Extra&#8221; vorweisen. Die Senfpeitsche stufe ich auch geschmacklich am oberen Ende ein. Schade, dass die Bratwurst in der Pfanne und nicht über Holzkohle zubereitet wird. Sonst wäre die Bochumer Bratwurst perfekt, sie ist für 2 Euro zu haben und es gäbe eine Spitzenwertung für die Fußballwurst in Bochum. So sind es &#8220;nur&#8221; 4,5 Sterne. Man kann jedoch hoffen, dass dort ein Holzkohlegrill installiert wird, denn gerade wird das Bratwursthäuschen im Bermudadreieck umgebaut.</p>
<p>****&frac12; (4.5/5)</p>
<p>Außerdem gab es dort für 2,20 Euro noch eine Currywurst, die auch aus der Bratwurst hergestellt wird mit einer sehr leckeren Soße und einem halben Brötchen zu haben.</p>
<p>Als Franke amüsiert mich nur der Currywurststreit über die Erfindung der Gleichen, der zwischen Berlin und Hamburg geführt wird. Mir ist es egal in welcher Stadt das Gericht erfunden wurde, erachte aber die aus darmlosem Brät bestehende Berliner Variante der Currywurst als Nummer Eins unter den deutschen Currywurstvarianten.</p>
<p>Gut gestärkt ging es dann zum <a href="http://www.bergbaumuseum.de/">Bergbaumuseum</a>. Von ehemaligen Förderturm hat man bei schönem Wetter bestimmt eine gute Aussicht. Am Samstagmittag konnte man das Bochumer Stadion sehr gut sehen und auf der gegenüberliegenden Seite die Schalker Arena in der Ferne erahnen. So gut zwei Stunden vor Anpfiff ging´s weiter Richtung Stadion, denn man musste sich ja noch eine Karte kaufen, da es kurzfristig entschlossen wurde, dem Spiel beizuwohnen. Die Sitzplatzkarte kostete 25 Euro für den Gästeblock. Bei der weiteren Stadionumrundung kroch ein feiner Geruch von Holzkohlefeuer in die Nüstern, dem gefolgt wurde. An einer Stadionecke war ein Schwenkgrill aufgebaut, auf dem reichlich bestückt normale und Riesenbratwürste auf den Verzehr warteten. Es wurde eine normale Bratwurst bestellt, die wie im Stadion 2,40 Euro kostet, welche zur Verwunderung nochmal über die Glut gelegt wurde, damit sie warm wird. Der Bratling wurde mürrisch angenommen, mit Senf aufgepeppt und gegessen. Kommentare gibt’s keinen, denn die Senfpeitsche war fast kalt! Selbst Schuld, denn man wusste es ja eigentlich besser. Auf den Verzehr im Stadion wurde verzichtet.</p>
<p>Zirka eine Stunde vor Anpfiff ging es dann ins Stadion zu den Sitzplätzen im Gästeblock, wo man auf gut gelaunte Schalker traf, die überglücklich über den 2:1 Derbysieg gegen den BVB waren. In den Gästeblöcken war die Stimmung also gut, wo kurz vorm Anpfiff im augenscheinlich überfüllten Bereich der Stehplätze Bengalos gezündet wurden. Es wurden laut Meldungen aus den Medien acht Personen verletzt, denen ich hier nochmal gute Besserung wünsche. Vom Sitzplatz aus war nichts Ungewöhnliches zu sehen.<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="585" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/JIRWZ3iXodE" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="585" height="350" src="http://www.youtube.com/v/JIRWZ3iXodE"></embed></object></p>
<p>Es ist schade, dass immer wieder Unbeteiligte zu Schaden kommen, nur weil irgend welche zündelnden Jugendliche das Illegale reizt. Es wäre vielleicht hilfreich „heiße Zonen“ in den Stehplatzbereichen einzurichten, wo temporär das Abbrennen von Bengalos erlaubt ist. Man kann dann darauf reagieren und sich zurückziehen wenn die Situation gefährlich wird. Stadionverbote und dicke Strafen für die Vereine haben sich als der falsche Weg herausgestellt.  Schärfere Kontrollen beim Einlassen, wo die Raucher ihre Feuerzeuge abgeben müssen, reizen die Pyromanen noch mehr, eines der Zündstäbchen mit ins Stadion zu schmuckeln.</p>
<p>Ach ja: Fußball wurde ja auch noch gespielt. Man trennte sich schiedlich, friedlich 0:0. Dieses Spiel hatte keinen Sieger verdient und das Unentschieden geht in Ordnung. Was einerseits an unserer Unfähigkeit vor dem Tor und an einem überragenden Schäfer lag, der mehr als einmal das Glück des Tüchtigen bemühte um den Kasten sauber zu halten.  Schön wär trotzdem ein Sieg für den Club gewesen, denn dann hätte man zu Freiburg aufschließen können. Eine Enttäuschung war für mich der vom HSV ausgeliehene Tavares.</p>
<p>Dass wir nach Schlusspfiff vom Bochumer Publikum schon als Absteiger verhöhnt wurden war mir ziemlich wurst, denn Bochum hat nichts Relevantes auf dem Briefkopf stehen, während es beim Club neun Deutsche Meisterschaften und vier Pokalsiege sind. Ich würde sogar die zehnte Deutsche Meisterschaft gegen einen Abstieg eintauschen. Am Ende zählen im Fußball nur Titel und nicht wie oft ein Verein ab- und aufgestiegen ist.</p>
<p>Es ging mit der überfüllten U-Bahn zurück zum Bahnhof, wo der Zug den Hauptbahnhof mit 30-minütiger Verspätung verließ. Dies lag mal ausnahmsweise nicht an einer Betriebsstörung der Bahn, sondern an Fans aus Leverkusen die die Strecke aus Köln blockierten, damit die Geißböcke nicht ihre Mannschaft beim Rheinderby unterstützen konnten. Bis man in Hamburg ankam machte die Verspätung dann 45 Minuten aus, da auf dem eingleisigen Streckenabschnitt im Pott mehrere Züge unterwegs waren.</p>
<p>Der Ausflug kostete mich über 90 Euro. Das sind Minimum 6 Amateurfußballspiele in Hamburg, wenn man für Eintritt, Bratwurst und Getränken 15 Euro ansetzt. Es wird Zeit, dass der Ball auf Hamburgs Fußballplätzen endlich nach der winterlichen Zwangspause wieder rollt.</p>
<p>Links:</p>
<p><a href="http://www.fussballwurst.de/wp-content/plugins/falbum/wp/album.php?album=72157623524274100">Bilder zu diesem Test</a></p>
<p><a href="http://www.kicker.de/news/fussball/bundesliga/spieltag/1-bundesliga/2009-10/24/938245/spielbericht_vfl-bochum-8_1-fc-nuernberg-81.html">Spielbericht beim Kicker</a></p>
<p><a href="http://www.clubfans-united.de/pressespiegel/">Pressespiegel auf bei den Clubfans-United.de</a></p>
<p><a href="http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/11530/1569967/polizei_bochum">Pressemitteilung der Bochumer Polizei zu den Verletzten</a></p>
<p><a href="http://www.bild.de/BILD/video/clip/leser-reporter/vermischtes/2010/03/01/fan-feuer-2,templateId=renderBuehne.html">Video aus dem Gästeblock bei Bild.de</a></p>
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		<title>Bratwurst vorm Zwischenrundenspiel der Europaliga des HSV gegen PSV Eindhoven</title>
		<link>http://www.fussballwurst.de/2010/02/21/bratwurst-vorm-zwischenrundenspiel-der-europaliga-des-hsv-gegen-psv-eindhoven/</link>
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		<pubDate>Sun, 21 Feb 2010 13:51:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>M.Dittmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburger SV]]></category>
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		<category><![CDATA[PSV Eindhoven]]></category>
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		<description><![CDATA[Der  Amateursport  kapituliert vor den Massen,  welche Frau Holle aus ihrer Bettdecke schüttelt.  Bis zum Donnerstag waren es laut des Deutschen Wetterdienstes über 22 Milliarden Tonnen Schnee.  Für den Hamburger Fußballverband sind Generalabsagen das einzig probate Mittel, um irreguläre Spielbedingungen zu verhindern, die Verletzungsgefahr bei den Spielen zu reduzieren und um weiter aussagekräftige Tabellen zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-255" title="hsv" src="http://www.fussballwurst.de/wp-content/uploads/2009/04/hsv.png" alt="hsv" width="120" height="85" />Der  Amateursport  kapituliert vor den Massen,  welche Frau Holle aus ihrer Bettdecke schüttelt.  Bis zum Donnerstag waren es laut des Deutschen Wetterdienstes über <a href="http://www.tagesschau.de/inland/wetter358.html">22 Milliarden</a> Tonnen Schnee.  Für den Hamburger Fußballverband sind Generalabsagen das einzig probate Mittel, um irreguläre Spielbedingungen zu verhindern, die Verletzungsgefahr bei den Spielen zu reduzieren und um weiter aussagekräftige Tabellen zu haben. <span id="more-2444"></span>Aber warum man es nicht den Vereinen überlässt über eine Spielansetzung zu entscheiden, ist für mich nicht verständlich. Das Verletzungsriskio der Spieler schätze ich ähnlich hoch, bei einem vom schneebefreiten rotem Rasen, wie im Sommer ein, wenn das Rot nicht satt, sondern verstaubt ist.  Ähnlich verhält sich das wohl auch mit Kunstrasen. Freundschaftsspiele werden im Moment genau auf jenen Geläufen ausgetragen, jedoch ist wettkampfliches Klingenkreuzen auf Verbandsgeheiß untersagt. Den Spielleitern der Klassen wachsen wohl auch graue Haare, will man die ausgefallenen Spiele bis Ende Mai nachholen. Es droht der Europapokalzyklus im Amateurfußball und vollgepackte Ostern und, wenn das noch ein wenig weitergeht, auch Pfingsten. <!--more--></p>
<p>Die ganze Ballrepublik Deutschland ist von Schnee besetzt und es rollt kein Ball. Nein, die beiden deutschen Eliteligen  leisten dank des Zaubermittels Rasenheizung erfolgreich Widerstand gegen die winterliche Lähmung des Leders. So ergab es sich am Donnerstagabend mal wieder ein Spiel im Volkspark erleben zu dürfen, denn es war das Zwischenrundenspiel der Europaliga HSV gegen PSV Eindhoven angesetzt, wo man auf Grund der späten Ansetzung auch noch entspannt Karten erwerben konnte. Mein Herz im Profifußball schlägt für den Club, mein Hamburger Fußballherz gehört <a href="http://www.altona93.de/">Altona93</a> , bin aber HSV-Gourmet-Fan. Etwas unglücklich an der Ansetzung war aber, dass die anderen Spiele erst um 19 Uhr angepfiffen wurden und mir nur knapp 15 Minuten des Bremenspiels möglich waren.</p>
<p>Es ging also zum Treffpunkt und man verzehrte erst mal das Grundnahrungsmittel bei Fußballspielen: Die Fußballwurst. Wir essen unsere Würste nicht mehr im Stadion sondern vorm Stadion, denn die Bratwurst dort ist Mist (wie bei <a href="http://www.handelsblatt.com/_b=2409026,_p=0,img=2466449,l=1,pic_height=586,pic_width=274;showpic">7 weiteren Bundesligisten)</a>, denn die Fanverpflegung wird vom gleichen Betreiber organisiert. Schade eigentlich, da fährt man durch die Ballrepublik und isst die gleiche Bratwurst beim Auswärtsspiel wie beim Heimspiel. Hoffe nicht, dass es soweit kommt und auch das Catering exklusiv über DFL abzuwickeln ist, weil es mehr Geld für die Vereine bringt.</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-2445" title="Wurst" src="http://www.fussballwurst.de/wp-content/uploads/2010/02/Wurst-300x225.jpg" alt="Wurst" width="300" height="225" />Aufgesucht wurde diesmal die Fanmeile, welche nach dem <a href="http://www.fussballwurst.de/2010/01/31/hsv-gegen-vfl-wolfsburg-picknick-im-volkspark/">Shuttle Grill</a> die zweite Stadion nach dem Tunnel auf dem Fußweg zum Stadion ist. Dort wird das Fleisch mit Holzkohle verbrannt. Auf dem großen Schwenkgrill sind laut Anschlag Krakauer, Brat- und Schinkenwürste für 2,50 Euro mit Toastbrot zu finden. Zudem ist auch Nacken mit Brötchen für 3,00 Euro vorrätig. Die Brötchen fürs Nackensteak sind auch auf dem Grill zu finden, da es sich um Aufbackware handelt, welche in einer großen Tüte unter dem Verkaufstresen zu sehen ist.  Der Senf und Ketchup kommt aus dem Spender und ist augenscheinlich von Heinz. Bestellt wurde die obligatorische angekohlte Bratwurst und es wurde nach einem Brötchen gefragt. Geliefert wurde eine Krakauer mit Toastbrot auf Pappe, denn die Bratwurst war aus und das Brötchen für den Nacken reserviert.  Komplett daneben. Naja, immerhin Holzkohle und die Krakauer war zumindest schön anzsehen. Was ich aber eher als Zufall einschätze.</p>
<p>Bin ja kein Anhänger von gebrühten Würsten auf dem Grill  und setzte mich für ungebrühte Bratwürste mit frischen Brötchen ein. Brühwürste gehören im Wasser zubereitet und nicht auf einem Grillrost. Aber das ist meine Meinung und es gibt ja zum Glück noch andere.  Geschmacklich fehlt mir daher die Referenz, denn ich habe bisher kaum verbrannte Krakauer gegessen und ich kann deswegen nicht sagen, ob es sich um eine gut gegrillte Krakauer handelt. Mir hat sie erstaunlicherweise geschmeckt, doch leider  wurde die Wurst nur auf Pappe mit Toastbrot geliefert. Die auf dem Rost ausgelegten Würste waren sehr gleichmäßig, was auf die gleiche Industrieware schließen lässt, die auch im Volkspark feilgeboten wird. Die Holzkohle bekommt einen Extrapunkt, was in Summe dann 3,5 Sterne macht. Abzüge fürs Toastbrot und dafür, das anstatt der Bratwurst eine Krakauer geliefert wurde. Der Preis ist mit 2,50 Euro angemessen für die mächtige Krakauer.</p>
<p>***&frac12;~ (3.5/5)</p>
<p>Neben dem Grillstand kann man dort auch noch diverse Getränkestände antreffen.  Man kann gezapftes Holsten für 2,00 Euro und diverse andere Getränke zum gleichen Preise beziehen. Kaffee ist dort für günstige 1 Euro zu haben.  An einem anderen Getränkestand bekommt man Bier in Flaschen. Warum da unter anderem aber Astra und Becks mit im Verkauf ist, kann ich nicht nachvollziehen. Einen Glühweinstand, passend zur Witterung, habe ich auch noch dort gesehen.</p>
<p>Es ging gestärkt per pedes weiter Richtung Stadion.  Dort angekommen, ging es durch die Stadionkontrollen in den Block. Versorgt hatte man sich ja schon und es gibt wegen den UEFA-Vorschriften nur alkoholfreies Bier bei internationalen Spielen, obwohl die PSV-Fans, welche sich über die S-Bahn Stellingen zum Stadion aufmachten, als umgänglich erwiesen.  Irgendwann vorm Anpfiff wurde auch der Ball präsentiert. Hätte nur noch gefehlt, dass ein Interview des Balldesigners auf der Anzeigentafel übertragen worden wäre, der über die Vorzüge des tollen, neuen Spielballes referiert hätte.  Dies droht wahrscheinlich den Besuchern des Europaligafinales, welches ja in diesem Jahr in Hamburg ausgetragen wird. Dann gibt es ja noch eine weitere Besonderheit in der Europaliga in der Saison. Es wird der Einsatz von den unparteiischen Nummer4 und 5 getestet, welche jeweils hinter den Torlinien platziert sind. Deren Aufgabe es unter anderem ist, bei strittigen Situationen im Strafraum den Hauptschiedsrichter zu informieren. Dies können Fouls und Tore sein.  Aber speziell bei Toren finde ich, sollte man sich auf die Entscheidung der regulären Schiedsrichter verlassen, denn es immer noch schön, nach Jahrzehnten mit einem Engländer über das Wembleytor zu diskutieren. Zudem schaut das Gehampel der Hintertorschiedsrichter ziemlich dämlich aus. Ich würde es ich auch als eher  nutzlos bezeichnen, aber seht selbst.</p>
<p><object style="width: 585px; height: 350px;" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="585" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/piYfS4ldoUA" /><embed style="width: 585px; height: 350px;" type="application/x-shockwave-flash" width="585" height="350" src="http://www.youtube.com/v/piYfS4ldoUA"></embed></object></p>
<p>Weitere Videos über den dämlichsten Job im Profifußball findet ihr in unserem <a href="http://www.youtube.com/user/fussballwurst">Youtube-Kanal</a>.</p>
<p>Hoffe nicht, dass nicht der Chip im Ball und den Schuhen der Spieler als mögliche Konsequenz bei einem Scheitern des Experiments kommt, da den dämlichen Job kein Unparteiischer mehr machen will. Man schaut sich ja auch kein Videospiel an. Der Fußball lebt vom Zufall und falsche Schiedsrichterentscheidung neutralisieren sich über die Saison. Die Schiedsrichter sind ja auch nur Menschen und ich finde es unfair, wenn Spielszenen in der Superzeitlupe dargestellt werden, um aufzuzeigen, dass die Unparteiischen falsch lagen.</p>
<p>Das Spiel gewann der HSV glücklich mit 1:0 gegen PSV Eindhoven, denn was die Niederländer an Chancen ausließen, ging auf keine Kuhhaut. Es wird noch harte Arbeit für den HSV, erfolgreich im Phillips-Stadion zu Eindhoven zu bestehen.  Beeindruckendend war aber die Einwechslung und Spielweise des Ruud van Nistelrooy, der beim HSV schon nach einem Spiel den Status des Messias erreicht hat. &#8220;Van the Man&#8221; spielt die meisten Bälle direkt und hat einen unheimlichen Zug zum Tor. Zudem steigt er bei Kopfbällen immer ein Stockwerk höher als seine Gegenspieler, die ihn bei Standards immer gedoppelt haben.  Für den PSV spielte er bis vor seinen Wechsel zu Manu, wo er in 67 Spielen beeindruckende 62 Tore schoss.  Schön fand ich, dass van Nistelrooy nach Spielschluß Richtung PSV-Fans gewunken hat, welche ihn bei seiner Einwechslung bejubelten haben. Schade für den HSV ist, dass Olic nicht gehalten werden konnte,  denn die beiden haben ähnliche Spielweisen. Sie lieben den direkten Ball und haben einen sehr starken Zug zum Tor. Beide würden gut harmonieren. Als der Transfer bekannt wurde, dachte ich mir als Clubberer, abwarten und Teetrinken. Jetzt hoffe ich, dass wir am 33ten Spieltag bei unserem Gastspiel im Volkspark zu Altona schon gesichert sind, oder dem Ruud der Oberschenkel zwickt, denn vor ihm muß man Respekt haben.</p>
<p>Negativ aufgestoßen ist mir als Fußballfan, dass die Niederlage Bremens von den HSVern hämisch bejubelt wurde. Es geht ja auch um den vierten Startplatz in der Champions League für die deutschen Vereinsmannschaften, das Erreichen des dritten Platzes in der UEFA-Fünf-Jahres-Wertung winkt, wo auch der HSV hinmöchte. Bei aller Konkurenz, die beflügelnd ist: So sollte man nicht reagieren. Ich als Clubberer freue mich auch über jeden Bayerrnsieg im internationalen Wettbewerb. Ich wünsche dem HSV in Eindhoven viel Glück. Das braucht er auch, wie allen weiteren Bundesligavereinen.</p>
<p>Gegen 23 Uhr ging es wieder zu Fuß Richtung S-Bahn, beeindruckt von Ruud, auf den Nachhauseweg.</p>
<p>Links:</p>
<p><a href="http://www.fussballwurst.de/wp-content/plugins/falbum/wp/album.php?album=72157623342565371">Bilder vom Spiel</a></p>
<p><a href="http://www.kicker.de/news/fussball/uefa/spielrunde/europa-league/2009-10/7/995284/spielbericht_hamburger-sv-12_psv-eindhoven.html">Spielbericht beim Kicker</a></p>
<p><a href="http://www.abendblatt.de/sport/article1390225/Ruud-van-Nistelrooy-Habe-Gaensehaut-bekommen.html">Spielbericht beim Abendblatt</a></p>
<p><a href="http://www.abendblatt.de/sport/fussball/HSV/article1389623/Der-HSV-in-der-Einzelkritik.html">Bilder vom Abendblatt</a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=TLvhCac4uow&amp;NR=1">Spielzusammenfassung bei Youtube</a></p>
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		<title>Ruudtrip ins Ländle – Zu Gast im 3/4-Stadion beim VfB Stuttgart</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 12:47:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>C.Bloecker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschlandweit]]></category>
		<category><![CDATA[VfB Stuttgart]]></category>
		<category><![CDATA[Dinkelacker]]></category>
		<category><![CDATA[Gottlieb-Daimler-Stadion]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburger SV]]></category>

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		<description><![CDATA[Samstag, 13.02.2010, 02:00 morgens: irgendwo in Kiel klingelt unbarmherzig unser Wecker. Verdammt früh, aber was tut man nicht alles für das Auswärtsspiel des Hamburger SV in Stuttgart. Also ab ins Auto und losgefahren, denn der Wetterbericht verhieß nun wirklich nichts Gutes &#8211; und tatsächlich begann es zu schneien, sobald wir nach fünf Minuten auf der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2428" title="logo-vfb-stuttgart" src="http://www.fussballwurst.de/wp-content/uploads/2010/02/logo-vfb-stuttgart.jpg" alt="logo-vfb-stuttgart" width="120" height="128" />Samstag, 13.02.2010, 02:00 morgens: irgendwo in Kiel klingelt unbarmherzig unser Wecker. Verdammt früh, aber was tut man nicht alles für das Auswärtsspiel des Hamburger SV in Stuttgart. Also ab ins Auto und losgefahren, denn der Wetterbericht verhieß nun wirklich nichts Gutes &#8211; und tatsächlich begann es zu schneien, sobald wir nach fünf Minuten auf der Autobahn ankamen. Das sollte dann auch die gesamte Fahrt über so bleiben, man hätte auf der Autobahn wunderbar die Langlaufwettbewerbe der Olympischen Spiele veranstalten können. Von Streufahrzeugen keine Spur, Deutschland ächzt wohl unter Streusalzmangel. Umso erstaunlicher, dass wir nach nur knapp 10 Stunden Fahrt bereits gegen Mittag in Stuttgart ankamen. Aber was tut man nicht alles für unseren HSV.<span id="more-2427"></span></p>
<p>Das Auto bei Bekannten abgestellt, Trikot und Schal angezogen und ab ging es ins Stadion. Dort angekommen erst einmal Verwirrung allenthalben. Wo ist der Eingang zum Gästeblock? Ist er etwa, wie die gesamte Untertürkheimer Kurve, dem Stadionumbau zu einer reinen Fußballarena zum Opfer gefallen? Das Loch anstelle der Kurve war allemal ein ungewöhnlicher Anblick. Ein recht unfreundlicher Ordner deutete uns auf Nachfrage an, dass &#8220;irgendwo da hinten&#8221; ein Durchgang sei, den wir nehmen müssen. Nach einiger Verwirrung fanden wir schließlich auch eine kleine Nische im Zaun, die sich als Eingang zum Gästebereich entpuppen sollte. Nach einem langen Marsch durch die Katakomben des Stadions trafen wir schließlich auch im Gästeblock ein, wo nach den ganzen Anstrengungen erst einmal ein Bier der 0,4 l-Klasse auf uns wartete. Es kommt von der Firma Dinkelacker und kostet 3,00 Euro, das geht im Bundesligavergleich wohl in Ordnung. Ebenfalls im Angebot sind Softdrinks und alkoholfreier Punsch, der sehr zum Leidwesen der mitgereisten Damenwelt jedoch als Winterpunsch getarnt war.</p>
<p>Nach der kurzen Stärkung begaben wir uns in den Gästeblock, wo die Stimmung ob der langen Anfahrt der auswärtigen Anhängerschaft allgemein recht heiter war. Den Beginn des Spiels haben wir jedoch lediglich akustisch vernommen, da die vor uns aufsteigende Nebelwand nahezu die komplette Sicht auf das Spiel versperrte. Hurra &#8211; die Hamburger sind da! Ab der 5. Minute konnten wir dann doch ein zunächst ausgeglichenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten bewundern, ehe Markus Berg einen Traumpass von Guy Demel unhaltbar in Maschen drosch! Was für ein Auftakt, so konnte es weitergehen. Doch der VfB kam zurück ins Spiel, hatte viele hochkarätige Chancen und gelegentlich roch es merkwürdig nach Elfmeter (und Rauchbomben). Den gab es jedoch nicht und so stand es zur Halbzeit 1:0 aus Sicht unseres HSV.</p>
<p><a href="http://www.fussballwurst.de/wp-content/uploads/2010/02/vfb-wurst.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-2433" title="vfb-wurst" src="http://www.fussballwurst.de/wp-content/uploads/2010/02/vfb-wurst.jpg" alt="vfb-wurst" width="356" height="266" /></a>Der Magen rumorte, es war Zeit für die obligatorische Wurst. Der Verpflegungsbereich für uns Gästefans bestand aus drei provisorischen Buden außerhalb der Stadionmauern. Auf Nachfrage wird uns erklärt, dass aufgrund des Stadionumbaus aktuell keine richtige Verpflegungszone existiere. Je eine Bude gab es für feste und flüssige Nahrung, eine Dritte kümmerte sich um eine kleine Auswahl Süßigkeiten und die Pfandrückgabe. Bestellt wurde die klassische Bratwurst für 2,50 Euro, weiterhin im Angebot waren Schinkenwurst und Nacken. Laut Verkäuferin ist der Hersteller der Wurst die Firma Remagen. Gegrillt wurde, wie bei großen Mengen heutzutage leider üblich, auf einer Bratplatte. Auf Nachfrage beim überaus freundlichen Servicepersonal konnte der Bräunungsgrad der Wurst selbst bestimmt werden, alle Fleischwaren wurden im frischen und knackigen Brötchen serviert. Senf stand im großen Spender bereit, den einige HSV-Anhänger begeistert für alle Interessierten ausgiebig bedienten. Trotz der Tatsache, dass es sich um eine Industriewurst handelte, war der Geschmack auch aufgrund der punktgenauen Zubereitung gut. Zusammen mit dem freundlichen Service, dem Bier und dem frischen Brötchen verdient die Wurst daher auch dreieinhalb Sterne.</p>
<p>***&frac12;~ (3.5/5)</p>
<p>Den Magen gefüllt ging es zurück an den Platz, die zweite Halbzeit konnte beginnen. Der diesmal nicht ganz so intensive Nebel verzog sich rasch und gab den Blick auf stürmende Stuttgarter frei, die nach tollem Offensivfußfall sehr bald den verdienten Ausgleich erzielten. Und auch anschließend hatte man den Eindruck, dass der VfB sich mit diesem Ergebnis nicht zufrieden gab bis&#8230; ja, bis ER kam. Van the man, Van Goal, Ruuuuuuuuuuuud!!!!!. Innerhalb von zwei Minuten zeigte er gleich zwei Mal, was man sich in Hamburg von ihm erwartet. Er knipste. Eiskalt. Ohne Kompromisse. Unnachahmlich. Fußball-Senior Jens zog, wie schon so oft in der Vergangenheit in England, gegen Ruud den Kürzeren. Mit guten Traditionen soll man halt nicht brechen. Was für ein Märchen, der Gästeblock flippte kollektiv aus, spätestens jetzt hatten alle mitgereisten Hamburger einen neuen Publikumsliebling. Was folgte, war kollektiver, nicht enden wollender Jubelgesang auf Hamburgs neues Sturmjuwel und die Lust auf mehr berauschenden Fußball im Stadion. Stuttgart hatte dem HSV nun nicht mehr viel entgegenzusetzen und so blieb es beim zuletzt dann doch verdienten Auswärtssieg der Hamburger.</p>
<p>Abschließend an dieser Stelle noch ein Lob an den Gastgeber. Zu keinem Moment vor, während oder nach dem Spiel lag ein Hauch von Aggressivität seitens der VfB-Fans in der Luft. Im Gegenteil: Trotz ausgiebiger Siegesgesänge von unserer Seite blieb alles friedlich. Auch während diverser Siegerbiere, die wir anschließend in einer Stuttgarter Kneipe im HSV-Trikot zu uns nahmen, kam keinerlei Irritation oder schlechte Stimmung auf.</p>
<p><a href="http://www.fussballwurst.de/wp-content/plugins/falbum/wp/album.php?album=72157623480200044">Bilder zu diesem Bratwursttest</a></p>
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		<title>HSV gegen VfL Wolfsburg &#8211; Picknick im Volkspark</title>
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		<pubDate>Sun, 31 Jan 2010 16:51:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>S.Beyer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburger SV]]></category>
		<category><![CDATA[HSH-Nordbank Arena]]></category>
		<category><![CDATA[Shuttle Imbiss]]></category>
		<category><![CDATA[VfL Wolfsburg]]></category>
		<category><![CDATA[Volkspark]]></category>

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		<description><![CDATA[
Dass die Arena im Volkspark keine Wurstpilgerstätte ist haben wir schon mehrfach festgestellt. Ob auf der Tribüne oder in der VIP-Loge, es war immer enttäuschend. Das hält uns selbstverständlich nicht davon ab trotzdem hinzugehen. Es ist schließlich unser HSV und satt essen kann man sich auch vor dem Spiel. Wenn am Spieltag die Pfandpiraten ihre [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; font: 14.0px Helvetica;"><span style="letter-spacing: 0.0px;"><img class="alignleft size-full wp-image-255" title="hsv" src="http://www.fussballwurst.de/wp-content/uploads/2009/04/hsv.png" alt="hsv" width="120" height="85" /></span></p>
<p>Dass die Arena im Volkspark keine Wurstpilgerstätte ist haben wir schon mehrfach festgestellt. Ob auf der Tribüne oder in der VIP-Loge, es war immer enttäuschend. Das hält uns selbstverständlich nicht davon ab trotzdem hinzugehen. Es ist schließlich unser HSV und satt essen kann man sich auch vor dem Spiel. Wenn am Spieltag die Pfandpiraten ihre Einkaufswagen in Position bringen und die Polizei ihre Helme poliert, gehen im ganzen Volkspark die Grills an. An kleinen Buden kann man sich dann mit Wurst, Bier und Fachgesprächen auf das Spiel einstimmen. Und wenn es in Hamburg um Fussball und Wurst geht sind wir nicht weit. Also haben wir vor dem Spiel des HSV gegen den Ex-Meister aus Wolfsburg im Stellinger Shuttle-Imbiss den ersten Wursttest außerhalb eines Sportplatzes durchgeführt.<span id="more-2388"></span></p>
<p>Ein Bundesliga-Heimspiel am Freitagabend &#8211; vielleicht eine der schönsten Arten ins Wochenende zu starten. Morgens gleich mit der Stadiontasche (Schal, Mütze, Jacke die nicht nach Haupttribüne aussieht und natürlich langer Elli) ins Büro. Tagsüber die Aufstellung diskutieren, ein paar Witze über den hochkarätigen Gästetrainer zurechtlegen und die Pläne zur Anreise abstimmen. Treffpunkt:  Wie immer Shuttle Imbiss. Spätestens Mittags steht der Plan: Um 18 Uhr los. Erster Zwischenstop ist eine kleine Kneipe in der Nähe vom Hauptbahnhof. Hier feiern Krawattentragende Pauli-Anhänger gerade einen weiteren Auswärtssieg und träumen davon, nächstes Jahr mal wieder gegen die großen Jungs verlieren zu dürfen. Wir geben eine Karte ab, tauschen ein paar Nettigkeiten aus, trinken ein erstes schnelles Bier und dann ab in die Bahn.</p>
<p>In Stellingen angekommen warten schon die Autofahrer aus dem hohen Norden. Doch bevor wir den langen Marsch durch den tief verschneiten Volkspark antreten geht‘s an die Futterluken des Shuttle Imbiss. Die kleine Bude liegt direkt am S-Bahnhof Stellingen neben dem Eingang zur Gleisunterführung. Drumherum ergibt sich durch diverse aneinander geflickte Zelte, Tische und Bänke eine gemütliche Ecke mit Kneipenatmosphäre. Es ist immer voll aber dank der beeindruckenden vier (!) Kassen kommt jeder deutlich schneller dran als man denkt &#8211; schneller als an den großen Ständen in der Arena allemal.<img class="alignleft size-medium wp-image-2390" title="Wurst" src="http://www.fussballwurst.de/wp-content/uploads/2010/01/Wurst-225x300.jpg" alt="Wurst" width="225" height="300" /> Das Angebot ist klassisch: Wurst in jeder Form, Bier (Goldstange und Bremer Bräu), Brause und Schnaps. Und ab und zu gibt es sogar Fritten. Die Preise liegen etwas über dem durchschnittlichen Imbissniveau aber deutlich unter dem in der Arena. Obwohl die Currywurst Kassenschlager ist entscheide ich mich, aus Gründen der Vergleichbarkeit, für die Bratwurst. Weil heute Frittentag ist gibt zum SB-Toastbrot heute noch eine warme Beilage. Ein schönes kaltes Holsten komplettiert das Sparmenü für ca.  7 Euro. Die Wurst ist laut Pappe aus dem Hause Salzbrenner und schmeckt auch so. Sie hat ohne Frage die richtige Bräune (die man auf Nachfrage auch selbst bestimmen kann) und schmeckt auch nicht schlecht. Aber sie kommt eben leider doch aus der Fabrik und aus der Pfanne. Wegen der freundlichen Leute vom Shuttle Imbiss, und weil die Fitten sehr lecker und heiß sind, ist der Besuch im Shuttle-Imbiss absolut ritual-tauglich. Unterm Strich bleiben 3 Sterne.</p>
<p>***~~ (3/5)</p>
<p>Frisch gestärkt geht‘s durch den Tunnel in den Wald und ab ins Stadion. Im Block angekommen leuchtet uns das Geläuf in einem beeindruckend satten Grün an. Die ebenfalls in grün spielenden Gäste scheint das jedoch nicht zu beflügeln. Der HSV macht das Spiel und die Wölfe versuchen sich im verhindern. Gerade als man den Deutschen Meister gedanklich wieder in die Kategorie Bundesligamittelmaß einordnet, beweist ein langer Ball auf Edin Dzeko, dass zumindest der Sturm der Gäste noch immer Klasse hat. Vom plötzlichen Rückstand aufgeschreckt wird dann auch schnell klar, dass man das vom HSV-Sturm leider nicht uneingeschränkt behaupten kann. Chancen für 10 Tore ohne Erfolg – was sich wohl Herr van Nistelrooy auf der Tribüne gedacht hat? Der Fussballgott jedenfalls dachte sich in allerletzter Minute: „Was macht eigentlich mein alter Freund Trochowski?“ und schenkte all denen die bis zum Schlusspfiff ausgeharrt hatten einen versöhnlichen Abschluss eines packenden Fussballabends. Wenn man dann gegen halb elf das Stadion verlässt und das Wochenende vor einem liegt ist klar: Es gibt keinen besseren Weg ins Wochenende zu starten! Außer gewinnen natürlich …</p>
<p>Das Tor in der Schlußminute durch Freistoß von Trochowski aus 22A</p>
<p style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; font: 14.0px Helvetica;">
<p style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; font: 14.0px Helvetica;"><span style="letter-spacing: 0.0px;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="585" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/xLg415Ltmrs" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="585" height="350" src="http://www.youtube.com/v/xLg415Ltmrs"></embed></object><br />
</span></p>
<p>Links</p>
<p><a href="http://www.fussballwurst.de/wp-content/plugins/falbum/wp/album.php?album=72157623312590838">Bilder von diesem Test</a></p>
<p><a href="http://www.kicker.de/news/fussball/bundesliga/spieltag/1-bundesliga/2009-10/20/938201/spielbericht_hamburger-sv-12_vfl-wolfsburg-24.html">Spielbericht bei Kicker </a></p>
<p style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; font: 14.0px Helvetica; min-height: 17.0px;"><span style="letter-spacing: 0.0px;"> </span></p>
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		<title>Die fussballwurst.de-Wurst auf der AJK</title>
		<link>http://www.fussballwurst.de/2010/01/30/die-fussballwurst-de-wurst-auf-der-ajk/</link>
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		<pubDate>Sat, 30 Jan 2010 14:34:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>F.Renz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines (ohne Test)]]></category>
		<category><![CDATA[11Freunde]]></category>
		<category><![CDATA[Adolf-Jäger-Kampfbahn]]></category>
		<category><![CDATA[Fototermin]]></category>
		<category><![CDATA[fussballwurst.de]]></category>

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		<description><![CDATA[Winterpause im Hamburger Amateurfußball. Und dennoch berichten wir heute – zumindest ganz kurz – über einen Wursttest von einem Hamburger Amateurground, nämlich unserer fußballerischen Heimat, der Adolf-Jäger-Kampfbahn von Altona 93.
Es ist Mitte Januar und Norddeutschland liegt unter einem Schneemantel. Während das Gros der Hamburger unter der Eiseskälte leidet und nur die Wenigsten von Ihnen am [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" title="fussballwurst.de" src="http://www.fussballwurst.de/wp-content/uploads/2009/03/bildschirmfoto-2009-11-07-um-161839.png" alt="bildschirmfoto-2009-11-07-um-161839" width="120" height="120" />Winterpause im Hamburger Amateurfußball. Und dennoch berichten wir heute – zumindest ganz kurz – über einen Wursttest von einem Hamburger Amateurground, nämlich unserer fußballerischen Heimat, der Adolf-Jäger-Kampfbahn von Altona 93.</p>
<p>Es ist Mitte Januar und Norddeutschland liegt unter einem Schneemantel. Während das Gros der Hamburger unter der Eiseskälte leidet und nur die Wenigsten von Ihnen am Samstagvormittag das Haus verlassen, treffen sich eine handvoll Männer in Bahrenfeld vor der Adolf-Jäger-Kampfbahn. Mit dabei: Grill, Kohle, Würste, Brötchen, Senf und ein Fußball. Der Präsident von Altona 93, Dirk Barthel, war bereits da und hat für diesen Anlass das Stadion aufgeschlossen &#8230; Hä?<span id="more-2358"></span></p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-2378" title="11Freunde" src="http://www.fussballwurst.de/wp-content/uploads/2010/01/11Freunde1.jpg" alt="11Freunde" width="180" height="180" />Ende letzten Jahres ist Andreas Bock vom Fußball-Magazin &#8220;11 Freunde&#8221; auf unseren Verein aufmerksam geworden und hat ein Interview mit uns geführt. Geplant waren auch ein paar Aufnahmen, wie wir bei einem &#8220;Einsatz&#8221; einen Wursttest durchführen. Die katastrophalen Wetterverhältnisse haben jedem unserer Fototermine einen Strich durch die Rechnung gemacht. Während der Redaktionsschluss für die Fotografen immer näher rückte, wurde das Wetter immer schlechter und die Spieltermine immer rarer. Und so ist die Idee entstanden, einfach selbst zu grillen und als Kulisse &#8220;unser&#8221; Stadion in Bahrenfeld zu nutzen. AFC-Präsident Dirk Barthel sei an dieser Stelle noch einmal für die Zusammenarbeit gedankt!</p>
<p>So haben wir mit unserem Fotograf etwas gegrillt, gekickt und geklönt. Unter widrigen Umständen haben wir eine – Achtung Eigenlob – spitzenmäßige Wurst gezaubert, natürlich aus dem Fleischerhandwerk Hamburgs! Zur Auswahl standen Brat- und Schinkenwurst, jeweils fein und grob. Auf Holzkohle. Mit frischen Brötchen und zwei Senfsorten. Eine tolle kulinarische Erfahrung an einem legendären Ort. Eine Sterne-Wertung der eigenen Wurst erfolgt an dieser Stelle natürlich nicht! Ohne uns zu sehr auf die eigenen Schultern zu klopfen (und immerhin haben wir bei den Verhältnissen auch offen gestanden ein paar Minuten mehr benötigt, bis der Grill auf Touren kam &#8230;): Genau solch eine Verpflegung wünschen wir uns auf dem Fußballplatz, auch wenn es dann ein paar Cent mehr kosten sollte. Wenn jetzt also ein Caterer, ein Vereinspräsident, ein Hausmeister oder wer auch immer mitlesen sollte und denkt – &#8220;Klar, die Jungs haben recht!&#8221; – sprecht uns an, wir beraten Euch gerne!</p>
<p>Das Interview selbst ist <a href="http://www.11freunde.de/bundesligen/127283/schampus_gibts_nicht" target="_blank">hier nachzulesen</a> (in der Print-Ausgabe #99 ist ein kleiner Auszug abgedruckt).</p>
<p>Im Folgenden noch zwei Bilder unseres Fotografen <a href="http://www.berndtandresen.de/" target="_blank">Berndt Andresen</a> (vielen Dank für den lustigen Vormittag!)</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-2370" title="Wurstfreunde" src="http://www.fussballwurst.de/wp-content/uploads/2010/01/002.jpg" alt="Wurstfreunde" width="600" height="399" /></p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-2371" title="Wurstfreunde" src="http://www.fussballwurst.de/wp-content/uploads/2010/01/001.jpg" alt="Wurstfreunde" width="600" height="399" /></p>
<p><a href="http://www.fussballwurst.de/wp-content/plugins/falbum/wp/album.php?album=72157623318642066">Mehr Bilder zu diesem Test hier.</a></p>
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		<title>Testspiel-Wursttest bei St.Pauli</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Jan 2010 18:34:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>M.Turski</dc:creator>
				<category><![CDATA[FC St. Pauli]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Felix Magath]]></category>
		<category><![CDATA[Gerald Asamoah]]></category>
		<category><![CDATA[Millerntor]]></category>
		<category><![CDATA[Millerntor-Stadion]]></category>
		<category><![CDATA[Salzbrenner]]></category>
		<category><![CDATA[Schalke 04]]></category>

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		<description><![CDATA[
Gar nicht so einfach für einen Fußballwurst-Blog, die spielfreie Zeit zu überbrücken. In der Bundesliga geht es ja erst am kommenden Wochenende, in der Hamburger Oberliga sogar erst Mitte Februar wieder los. Man behilft sich mit Hallenturnieren oder besucht das Testspiel zwischen dem FC St.Pauli und Schalke 04 am Millerntor. (Und man eröffnet das Grilljahr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-59" title="120px-logo_fc_st_paulisvg" src="http://www.fussballwurst.de/wp-content/uploads/2009/04/120px-logo_fc_st_paulisvg.png" alt="120px-logo_fc_st_paulisvg" width="120" height="120" /></p>
<p>Gar nicht so einfach für einen Fußballwurst-Blog, die spielfreie Zeit zu überbrücken. In der Bundesliga geht es ja erst am kommenden Wochenende, in der Hamburger Oberliga sogar erst Mitte Februar wieder los. Man behilft sich mit Hallenturnieren oder besucht das Testspiel zwischen dem FC St.Pauli und Schalke 04 am Millerntor. (Und man eröffnet das Grilljahr auf ganz besondere Art und Weise. Dazu aber erst im Laufe des Monats mehr.) Fußballerisch konnte St.Pauli heute überzeugen. Doch wie sieht es mit der Wurst aus? Wir überprüfen, ob die Wurst auf der Südtribüne ihr gutes Niveau gehalten hat. <span id="more-2296"></span></p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-2329" title="Wirtschaftsgymnasium St. Pauli" src="http://www.fussballwurst.de/wp-content/uploads/2010/01/CIMG15101-300x225.jpg" alt="CIMG1510" width="300" height="225" /></p>
<p><script type="text/javascript"></script></p>
<p>Es ist schweinekalt an diesem 10. Januar 2010 und seit zwei Wochen schneit es durchgehend. Gut, dass es Nylonstrumpfhosen gibt. Das Millerntor-Stadion ist dank der Rasenheizung aber bespielbar, sodass die fussballwurst.de-Mannschaft und weitere gut 18.000 Zuschauer dieser nicht ganz alltäglichen Partie beiwohnen können. Das Millerntor-Stadion hat derzeit nur drei Bühnen, da die Westtribüne im Rahmen des Komplettumbaus dem Erdboden gleichgemacht wurde. Bis 2014 soll der Umbau abgeschlossen sein und dem Stadion eine Kapazität von 27.000 Zuschauern verleihen. Bis es soweit ist, stellt das Wirtschaftsgymnasium St. Pauli in seinen Räumlichkeiten freundlicherweise VIP-Plätze bereit.</p>
<p>Ich betrete das Stadion nach dem <a href="http://www.fussballwurst.de/2009/12/31/brot-und-spiele-hamburger-hallenmeisterschaft/">unerfreulichen Vorfall in der Sporthalle Hamburg</a> leicht reserviert, was sich aber schnell legt. Die Atmosphäre ist gut und friedlich. Und die paar Schneebälle auf Manuel Neuer werden ja wohl erlaubt sein! In der ersten Hälfte geschieht fußballerisch nicht viel, insbesondere von Seiten des FC Schalke. Ein müder Kick mit anscheinend lustlosen Schalkern. Davon, dass dieser Club in der Bundesliga oben mitspielt, ist nichts zu sehen. Dafür spielt St.Pauli ein munteres Spiel, kann gegen die Schalker Abwehr aber zunächst einmal wenig ausrichten. Nach etwa 30 Minuten kommen die Schalker dann besser ins Spiel und zu Chancen. Begeistern kann das alles nicht.</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-2339" title="Die Pauli-Wurst" src="http://www.fussballwurst.de/wp-content/uploads/2010/01/CIMG1512-300x225.jpg" alt="CIMG1512" width="300" height="225" />Gehen wir mal lieber zur Wurst über. Bereits in der vergangenen Saison konnten wir uns von der guten Qualität der Phosphatstangen auf <a href="http://www.fussballwurst.de/2009/04/29/die-pauli-bratwurst-hinter-der-haupttribune/">Haupt-</a> und <a href="http://www.fussballwurst.de/2009/04/13/die-pauli-krakauer-auf-der-sudtribune/">Südtribüne</a> überzeugen. Mal schauen, ob die Brater des FC an diese durchaus respektable Leistung anschließen können. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit gehe ich, das Spiel scheint vor der Pause nicht mehr viel bereit zuhalten, die Treppe der Südtribüne zum Wurststand hinauf. Es werden eine Bratwurst für 2,50 Euro und ein halber Liter Schwip Schwap für 3,00 Euro geordert. Bierkonsum ist bei mir heute aus technischen Gründen nicht möglich. Daneben gibt es noch Currywurst und Krakauer für ebenfalls 2,50 Euro. Lauter Jubel und der „Song 2“ von Blur verraten mir, dass ich das erste Tor der Partie (38.) verpasst habe. Zumindest komme ich schnell an mein Testobjekt, da alle anderen schlauerweise auf den Rängen geblieben sind. Die Wurst stammt von Salzbrenner und wird zusammen mit einem äußerst kleinen Stück Brot überreicht. Dazu gibt es Senf der Marke „Vierlande“ aus der Flasche. Der optische Eindruck der Wurst enttäuscht direkt: Die ziemlich dünne Wurst ist sehr fettig und reichlich blass. Anscheinend wurde sie nur einmal kurz über die Bratfläche gerollt. Der erste Biss bestätigt den Befund, denn die Wurst ist nicht heiß und auch nicht wirklich ‚durch‘. Wobei ein Garen bei der vorgebrühten Wurst natürlich auch nicht nötig ist, was eine ordentliche Grillung aber nicht überflüssig macht. Unter dem Strich haben wir es hier mit einer unzureichend erhitzten Salzbrenner-Wurst zu tun, die gut gegrillt ja durchaus schmecken kann. Dafür können nicht mehr als 2 von 5 Sternen herausspringen. Meine Begleiter weisen darauf hin, dass auch der Glühwein nur lauwarm ist. So geht das nicht, werter FC St.Pauli!</p>
<p>**~~~ (2.0/5)</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-2340" title="Gerald Asamoah" src="http://www.fussballwurst.de/wp-content/uploads/2010/01/Kopie-von-CIMG1522-195x300.jpg" alt="Kopie von CIMG1522" width="195" height="300" />Besser als die Wurst gefällt mir da schon die zweite Halbzeit. St.Pauli hat inzwischen acht der elf Startspieler ausgewechselt, was dem Spiel der Mannschaft aber nicht schadet. Hier und da wird sogar regelrecht gezaubert. Schon in der 48. Minute erzielt Hennings das Tor zum Endstand von 2:0. Ein Tor wird in der 62. Minut wegen Abseitsstellung aberkannt. Blur wird schnell wieder ausgeschaltet. Besonders schön auch der Lupfer von Pichinot in der 72. Minute, der sich den Ball selbst vorlegt und dann per Kopf knapp verfehlt. Der Spieler des Tages wird dann in derselben Minute umjubelt eingewechselt: Es handelt sich um Gerald Asamoah. Damit reagiert Felix Magath, der zwischenzeitlich in seiner Coaching-Zone ausrastet, völlig zu Recht auf die Gesänge der Pauli-Fans („Ohne Gerald habt ihr keine Chance“). Nun ja, nicht völlig zu Recht: Schalke hat auch mit Asamoah keine Chance. So richtig viel macht Gerald außer einem verunglückten Torschuss nicht, aber das ist ja nicht so wichtig. Der eine oder andere mag den Menschen mit dem roten Rucksack am Spielfeldrand bemerkt haben. Ein Defibrillator (Warum kennt Word dieses Wort nicht? Ich fass‘ es nicht…) muss für Asamoah ständig bereitgehalten werden, da seine Herzkrankheit ein gewisses Risiko für ihn darstellt. Nach Ende des Spiels wird Asamoah dann auch noch mal kräftig abgefeiert. Vermutlich hätten die Paulianer auch über ein Tor von ihm gejubelt. Bei der Wurst gab es heute leider nichts zu jubeln, da besteht Aufwärtspotenzial! Ich wüsste mal gerne, welche Auswirkungen ein Stromstoß aus dem Defibrillator auf eine Bratwurst hat&#8230; Da muss fussballwurst.de noch Grundlagenforschung leisten.</p>
<p><a href="http://www.fussballwurst.de/wp-content/plugins/falbum/wp/album.php?album=72157623189416662">Bilder zu diesem Wursttest</a></p>
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		<title>Der fussballwurst.de-Jahresrückblick 2009</title>
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		<pubDate>Sun, 10 Jan 2010 20:23:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>S.Beyer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines (ohne Test)]]></category>
		<category><![CDATA[2009]]></category>
		<category><![CDATA[fussballwurst.de]]></category>
		<category><![CDATA[Jahresrückblick]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Freunde und Leser von fussballwurst.de. Wir wünschen Euch allen ein frohes neues Jahr. Wir dürfen das auch Mitte Januar noch, denn unser Jahr hat schließlich  noch nicht wirklich begonnen: Im ganzen Land sind die Sportplätze und Stadien tief verschneit. Wer bei diesen Temperaturen Wurst grillen möchte, tut das unter widrigsten Bedingungen (wir wissen wovon [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1910" title="fussballwurst.de" src="http://www.fussballwurst.de/wp-content/uploads/2009/03/bildschirmfoto-2009-11-07-um-161839.png" alt="bildschirmfoto-2009-11-07-um-161839" width="120" height="120" />Liebe Freunde und Leser von fussballwurst.de. Wir wünschen Euch allen ein frohes neues Jahr. Wir dürfen das auch Mitte Januar noch, denn unser Jahr hat schließlich  noch nicht wirklich begonnen: Im ganzen Land sind die Sportplätze und Stadien tief verschneit. Wer bei diesen Temperaturen Wurst grillen möchte, tut das unter widrigsten Bedingungen (wir wissen wovon wir sprechen). Noch eine lange, kalte Woche bis zumindest die Bundesliga wieder kommt, auf den geliebten Amateurfussball müssen wir leider noch ein paar Wochen länger watren. Was macht man also in diesen trüben Tagen? Für Vorbereitungsspiele, Hallenturniere oder Laola (gibts das eigentlich noch?) auf DSF sind wir zu alt. Steuererklärung? – ist ja noch Zeit&#8230; Also bleibt uns nur die Erinnerung an ein tolles Jahr. Wir blicken noch mal zurück auf 2009 – ein tolles Jahr für fussballwurst.de – den Verein zur Steigerung der Bratwurstkultur auf dem Fussballplatz. Viele Würste, viele Autoren und ein paar persönliche Einblicke abseits des Grills. Lest selbst!<span id="more-2176"></span></p>
<p>Wir haben unsere Autoren gebeten, zu drei Fragen einen kurzen Rückblick zu geben:</p>
<h3>1. Wurst des Jahres</h3>
<p>Immer auf der Suche nach der perfekten Wurst sollten wir hier alle sofort eine Antwort wissen. Aber sind sich die Autoren einig? Kann nicht auch eine Person zur Wurst des Jahres werden? Und wenn ja, ist das dann eine Beleidigung? Ihr werdet sehen, ein buntes Meinungsbild bei den Autoren, das gerne ergänzt und kommentiert werden darf: Was war Eure Wurst des Jahres?</p>
<p><em>M. Dittmann meint:</em></p>
<p style="padding-left: 30px;">Louis van Gaal, der als Tutengeneral nach Turin reiste und der alten Dame Juve keine Blumen überließ. Somit wurde er wieder zum Tulpengerneral. Drück Ihm die Daumen, um den Landesmeisterpott mit Tulpen zu füllen.</p>
<p style="padding-left: 30px;">D. Barthel, der Sonnenkönig von Altona 93, der im Januar aus finanziellen Gründen alle Funktionsträger der Regionalliga-Mannschaft entließ.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Die DFL, weil sie wieder die dämlichen Relegationsspiele eingeführt hat. Es genügen doch 34 Spieltage um die Ligareife zu beweisen.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Das Schiedsrichtergespann des Spiels DJK Unterspiesheim gegen TSV Bad Kissingen, da sie den Kissingern durch nicht nachvollziehbare Entscheidungen zum Klassenerhalt verhalfen.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Der Club, da der Depp – nach einem packenden Spiel und unerwartetem Sieg in Wolfsburg – gegen Freiburg verloren hat.</p>
<p style="padding-left: 30px;">In der Kategorie &#8220;eßbar&#8221; war das am Ende des Rennsteiges in Blankenstein. Grob, ungebrüht, über Holzkohle verbrannt, mit frischem Brötchen und Bautzner Senf.</p>
<p><em>M. Turski meint:</em></p>
<p style="padding-left: 30px;">Die Wurst des Jahres habe ich nicht auf einem Fußballplatz, sondern im Garten eines guten Freundes verzehrt. Der Prengel stammte vom Fleischerei-Fachgeschäft Wolfgang Edler aus Porta Westfalica. Ehrliches Handwerk wirklich vom allerfeinsten, das man sich auch auf dem Fußballplatz wünscht. Aber wäre jede Wurst wie diese gäbe es diesen Verein nicht!</p>
<p><em>S.Doderer meint:</em></p>
<p style="padding-left: 30px;">Villinger Pokalwurst &#8211; unschlagbar, gerade in Kombination mit dem fußballerischen Erlebnis:<br />
<a href="http://www.fussballwurst.de/2009/08/05/die-villinger-pokalwurst" target="_blank">http://www.fussballwurst.de/2009/08/05/die-villinger-pokalwurst</a>/</p>
<p><em>F. Renz meint:</em></p>
<p style="padding-left: 30px;">Meine Wurst des Jahres gehört dem FC Hamm United. Ein toller Schwenkgrill über der Holzkohle &#8211; dazu Freibier und nicht zuletzt eine tolle Kulisse im Hammer Park. Das war klasse! Nebenbei: Unser Vorsitzender hatte mit seiner Kontaktaufnahme zu Big Harry den Beginn einer wunderbaren Männerfreundschaft eingeleitet &#8211; dachten zumindest alle Hammer Fans:<br />
<a href="http://www.fussballwurst.de/2009/05/17/die-bratwurst-der-geachteten/" target="_blank">http://www.fussballwurst.de/2009/05/17/die-bratwurst-der-geachteten/</a></p>
<p><em>A.Wiener meint:</em></p>
<p style="padding-left: 30px;">Die Wurst des Jahres hab ich beim großartigen Kreisligaspiel UT Kiel &#8211; Süd Kiel 3:3 gegessen. Man musste bei Spielbeginn dem Grillmeister sagen, welche Wurst man in welchem Bräunungsgrad in der Halbzeit möchte. Einfach lecker. Dazu gab es Holsten Edel und Sonnenschein.</p>
<p><em>S.Beyer meint:</em></p>
<p style="padding-left: 30px;">Über die Wurst des Jahres habe ich leider nicht berichtet. Gegrillt wurde sie in Schleswig bei meinem Heimatverein VfR Schleswig. Gute Wurst, Bräunung nach Wunsch und Toast so viel man will. Alles gewürzt mit ner kalten Buddel Flens und dem Blick aufs heimische Altfeld. Udo und Holger, bei Euch schmeckts immer am Besten!</p>
<h3>2. Fussballerlebnis des Jahres</h3>
<p>Auch wenn es manchmal den Eindruck macht: Wir gehen nicht nur wegen der Wurst zum Fußball! Es gibt auch Bier, frische Luft, man trifft sich und manchmal wird sogar Fußball gespielt. Dabei erlebt man so einiges. Schöne, traurige, kuriose und einzigartige Anekdoten aus dem weiten Rund. Auch hier bitte gerne ergänzen, erweitern oder kommentieren!</p>
<p><em>M. Dittmann meint:</em></p>
<p style="padding-left: 30px;">Der 3:0 Sieg des Clubs in Cottbus, bei einem völlig unnötigen Relegationsspiel, da mir da schon klar war, dass ich wieder im Block des HSV im Stadion im Volkspark zu Altona als Gast verweilen darf.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Der Klassenerhalt der DJK Unterspiesheim in der Bezirksliga 2 in Unterfranken nach dem Aufstieg und nach schlechtem Saisonstart wieder über dem Strich überwintert.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Die überlegene Herbstmeisterschaft der zweiten Mannschaft der DJK Unterspiesheim in der A-Klasse SW 6.</p>
<p><em>M. Turski meint:</em></p>
<p style="padding-left: 30px;">Mein Fußballerlebnis des Jahres bestand aus einer Papierkugel auf dem Rasen des Volksparkstadions. Muss ich mehr sagen? Das schönste Spiel war sicherlich der 1:0-Sieg von Altona 93 über Victoria. Lange Schlangen an den Kassenhäuschen der  Adolf-Jäger-Kampfbahn, gute Stimmung und ein super Spiel. Mit einer guten Wurst wäre alles perfekt gewesen. Ansonsten bleibt sicher der 5:3-Sieg von Borussia Mönchengladbach über Hannover 96 mit drei Hannoveraner Eigentoren in Erinnerung. Aber auch in der Hamburger Oberliga gab es einige Kuriositäten, wie z.B. den Stromausfall auf der AJK beim Ligaspiel gegen Halstenbek-Rellingen und die Spielabsage von Barmbek-Uhlenhorst im Oddset-Pokal.</p>
<p><em>S. Doderer meint:</em></p>
<p style="padding-left: 30px;">Grafites Tor gegen Bayern &#8211; ein seltenes Vergnügen im deutschen Fußball.</p>
<p><em>F. Renz meint:</em></p>
<p style="padding-left: 30px;">Selbstverständlich der Einzug des VfB Stuttgart in die Champions League. Man hat es angesichts des aktuellen Tabellenstandes des VfB (16. Platz!) schon vergessen: Aber mein Verein kämpfte am letzten Spieltag der Saison 2008/2009 noch um die Deutsche Meisterschaft! Klar, dass allein dieses Gefühl allen anderen Fußball-Erlebnissen weichen muss! Ein weiteres Highlight waren die beiden tollen Oberliga-Siege von Altona 93 auf unserer geliebten Adolf-Jäger-Kampfbahn gegen den Rivalen Barmbek-Uhlenhorst (3:2) und den (Noch-)Spitzenreiter Victoria Hamburg (1:0).</p>
<p><em>A.Wiener meint:</em></p>
<p style="padding-left: 30px;">Das 1:4 Juventus gegen die Bayern. Butt leitete die Wende durch einen Elfmeter ein. Die Bayern spielten wie zuletzt 1974 oder 2001. Einfach herrlich! An dieser Stelle vielen Dank an den HSV für Olic. Der Sieg machte auf jeden Fall einiges gut was uns 2006 gegen die Italiener passiert ist.</p>
<p><em>S. Beyer meint:</em></p>
<p style="padding-left: 30px;">Leider ein negatives. Das UEFA-Cup Halbfinale gegen unsere Freunde aus Bremen. Die schmerzhafteste Niederlage die ich je im Stadion sehen musste. Wir hatten alles in der Hand und haben alles verloren. Ein Finale nicht spielen zu können ist härter als eins zu verlieren. Und dann gehen die ganzen Touristen in der 80. Minute nach Hause – solchen Leuten kann man nur sagen: Bleibt gleich zu Haus!</p>
<h3>3. Persönliches Erlebnis des Jahres</h3>
<p>Es ist immer wieder hart, aber wenn die 90 Minuten vorbei sind und der Grill aus ist, gehen wir nach Hause und machen andere Dinge. Wir blicken zurück auf das was uns im zivilen Leben 2009 bewegt hat.</p>
<p><em>M. Dittmann meint:</em></p>
<p style="padding-left: 30px;">Die durchweg leckeren Bratwürste bei meinem Bildungsurlaub auf dem Rennsteig und die Eingangskontrollen beim Betreten des Gästeblocks in der VW-Arena. Die erinnerten eher an einen Flug als an ein Fußballspiel. Deswegen bin ich lieber bei Amateurspielen.</p>
<p><em>M. Turski meint:</em></p>
<p style="padding-left: 30px;">Was das angeht halte ich mich lieber bedeckt. Hamburg bleibe ich aber mindestens für die nächsten zwei Jahre erhalten und damit auch der Hamburger Wurstlandschaft.</p>
<p><em>S. Doderer meint:</em></p>
<p style="padding-left: 30px;">Geburt von Louis &#8211; was soll ich dazu sagen???</p>
<p><em>F. Renz meint:</em></p>
<p style="padding-left: 30px;">Auch ich halte mich hier bedeckt. Meine persönliche Anekdote ist daher zugleich der fußballerische Tiefpunkt des Jahres. Selten war ich vom Fußball-Gott so enttäuscht wie nach dem verlorenen OddSet-Pokalfinale im Mai 2009. Altona 93 hätte sich vor der Rekordkulisse von beinahe 3.000 Zuschauern mit einem Sieg für die erste Runde des DFB-Pokals qualifizieren können. Die Aussichten auf den Hamburger SV oder die Bayern aus München haben unseren AFClern die Beine müde gemacht. Die 1:2 Niederlage gegen das deutlich schwächere Team von Concordia Hamburg war folgerichtig – aber eine meiner enttäuschendsten Fußball-Erlebnisse überhaupt. Erst wenige Wochen später – bei der Auslosung des Pokals – wird die Schwere der Niederlage etwas relativiert: Statt den Bayern wäre es &#8220;nur&#8221; die TuS Koblenz gewesen. Als es zu diesem Spiel kommt, ist die Niederlage fast vergessen und wir beginnen im OddSet-Pokal von vorn &#8211; beim SV Barmbek. Nach dem Spiel ist vor dem Spiel &#8230;</p>
<p><em>A.Wiener meint:</em></p>
<p style="padding-left: 30px;">Hochzeit, neuer Job, eben die Dinge die man macht, wenn man nicht im Auftrag des Vereins Wurst auf Fussballplätzen testet.</p>
<p><em>S. Beyer meint:</em></p>
<p style="padding-left: 30px;">2009 war für mich ein neuer Job, eine neue Stadt und sehr viele Verändeungen. Es war nicht immer leicht, aber ich würde es wieder tun.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Und das wichtigste zum Schluss: Allen Lesern vielen Dank fürs lesen, kommentieren und weiterempfelen!!!!</p>
<p>Soviel von uns. Wir freuen uns auf zahlreiche Ergänzungen von Euch, damit wir gemeinsam in Erinnerungen schwelgend auf den Rückrundenstart warten können. Wir wünschen Euch für 2010 alles Gute. Mögen Eure kulinarischen, fussballerischen und persönliche Träume in Erfüllung gehen!</p>
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		<title>Brot und Spiele &#8211; die Hamburger Hallenmeisterschaft</title>
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		<pubDate>Thu, 31 Dec 2009 16:44:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>M.Dittmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hallenmeisterschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Altona 93]]></category>
		<category><![CDATA[Astra]]></category>
		<category><![CDATA[FC Bergedorf 85]]></category>
		<category><![CDATA[FC St. Pauli II]]></category>
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		<description><![CDATA[
Am 29. Dezember war in der Alsterdorfer Sporthalle die Meisterschaft der Hamburger Amateure im Hallenfußball angesetzt. Ich bin zwar kein Fan vom Budenzauber, denn das ständige Getingel geht mir auf den Zeiger – aber es war ein interessantes Teilnehmerfeld zusammengekommen, das knapp 1.500 Zuschauer anlockte. An den Start gingen neben St. Pauli II die sieben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2213" title="HFV" src="http://www.fussballwurst.de/wp-content/uploads/2009/12/hfv_neu2.gif" alt="HFV" width="113" height="104" /></p>
<p>Am 29. Dezember war in der Alsterdorfer Sporthalle die Meisterschaft der Hamburger Amateure im Hallenfußball angesetzt. Ich bin zwar kein Fan vom Budenzauber, denn das ständige Getingel geht mir auf den Zeiger – aber es war ein interessantes Teilnehmerfeld zusammengekommen, das knapp 1.500 Zuschauer anlockte. An den Start gingen neben St. Pauli II die sieben Bestplatzierten der Hamburger Oberliga. Also  SC Victoria, Altona 93, Meiendorfer SV, Curslack-Neuengamme, Buchholz 08, Niendorfer TSV und Bergedorf 85. Es versprach ein interessanter Abend zu werden, denn alle Mannschaften können ja Fußball spielen. Nominell war Vicky, der ewige Hamburgmeister auf dem Feld, trotz eines anwesenden Regionalligisten auch der Favorit auf den Hamburger Hallentitel. Dem Hamburger Hallenmeister 2010 winkte neben einem ordentlichen Geldbetrag auch die Teilnahme am Schweinske-Cup am kommenden Wochenende, wo sich dieser mit den Großen messen kann.<span id="more-2211"></span></p>
<p>Es wurde in zwei Gruppen gespielt und es qualifizierten sich jeweils der Gruppenerste und-zweite für die Halbfinals. Der amtierende Hallenmeister Curslack-Neuengamme schied punkt- und torlos aus.</p>
<p>GRUPPE A</p>
<p>FC Bergedorf 85 – TSV Buchholz 08 3:3<br />
FC St. Pauli II – SC Victoria 1:3<br />
SC Victoria– FC Bergedorf 85 5:2<br />
TSV Buchholz 08 – FC St. Pauli II 1:3<br />
FC Bergedorf 85 – FC St. Pauli II 1:3<br />
SC Victoria – TSV Buchholz 08 3:1</p>
<p>1. SC Victoria mit 9 Punkten<br />
2. FC St. Pauli II mit 6 Punkten<br />
3. TSV Buchholz 08 mit 1 aber 5:9 Toren<br />
4. FC Bergedorf 85 mit 1 und 6:11 Toren</p>
<p>GRUPPE B</p>
<p>Altona 93– Meiendorfer SV 2:4   <a href="http://www.youtube.com/watch?v=FYnazWv0CKk">(Video vom Spiel)</a><br />
SV Curslack-Neuengamme – Niendorfer TSV 0:2<br />
Niendorfer TSV – Altona 93 3:4 <a href="http://www.youtube.com/watch?v=GquFA_0hGKA">(Video vom Spiel)</a><br />
Meiendorfer SV – SV Curslack-Neuengamme 3:0<br />
Altona 93 – SV Curslack-Neuengamme 5:0<br />
Niendorfer TSV – Meiendorfer SV 1:1</p>
<p>1. Meiendorfer SV mit 7 Punkten<br />
2. Altona 93 mit 6 Punkten<br />
3. Niendorfer TSV mit 4 Punkten<br />
4. SV Curslack-Neuengamme punktlos</p>
<p>So kamen es zum Halbfinale Vicky gegen Altona, wo wir etwas unverdient im 9m-Meterschießen verloren. Das Spiel endete 0:0 in der regulären Spielzeit, was aber kein langweiliges Spiel war, denn die Schwarzweißrot-Gestreiften trafen mehrfach die Torbegrenzung aus Metall.</p>
<p>Das zweite Halbfinale bestritten die Meinendorfer gegen die kleinen Kiezkicker. Meinendorf gewann das Spiel verdient mit 3-1, so dass es zum 9m-Schießen zwischen uns und St.Pauli II kam, welches gleich im Anschluß ausgetragen wurde.</p>
<p>Beim fälligen 9m-Schießen um den 3. Platz ging ein Großteil der Bausparer hinter das Tor. Ich blieb sitzen und schaute es mir von zirka 70 Meter Entfernung an. Zudem stand auch die anwesende Fraktion des Ultra St.Pauli auf, um sich direkt neben den Altonafans zu platzieren. Mit dem USP haben wir von Altona 93 seit Jahren ein besonderes Verhältnis, was an diesem denkwürdigen Tag einen neuen Tiefpunkt bekam, welcher einmal mehr vom USP gesetzt wurde. Im Laufe des Turnieres gab es schönen Singsang von beiden Seiten. So antworteten wir auf das Lied der USPler, laut dem diese soziale Zecken sind und unter Brücken oder in der Bahnhofsmission schlafen mit dem Schlachtruf „Fußball, Bausparen, Altona“, was vom Altonaer Bausparverein kommt – für die die nicht aus Hamburg sind: eine Wohnungsbaugenossenschaft. Des Weiteren brachten wir „St.Pauli, McDonalds und die CDU“ zum Besten. Dies nimmt auf die Retteraktion für den FC St. Pauli Bezug. Man konnte damals Retter-T-Shirts beim Burgerbrater an der Reeperbahn kaufen. Der amtierende Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg (CDU) beteiligte sich beim Verkauf der T-Shirts.</p>
<p>Es gibt zwar noch weitere Bausparer-USP-Anekdoten, die aber den Rahmen, des Berichtes sprengen würden. Zurück zum aktuellen Tiefpunkt. Nachdem wir uns im 9m-Schießen durchsetzten, prügelten die hinter dem Tor anwesenden USPler auf uns Bausparer ein. Es wurde sich gewehrt und es entwickelte sich eine zünftige Balgerei inklusive Bierduschen, welche ich von der Tribüne verfolgten musste. Die Bilanz der Bausparer waren zwei Verletzte, die USPler von uns fernhalten wollten, was eigentlich Aufgabe des Sicherheitsdienstes ist. Dieser kam aber zu spät. Zudem wurde ein älterer Mann, der unweit des Geschehens saß, von Sannis weggetragen.  Wie es bei den USPler war weiß ich nicht, denn die verliessen schleunigst den Ort ihrer Schandtat und waren nicht mehr in der Alsterdorfer Sporthalle anzutreffen. Wünsche allen eine &#8220;Gute Besserung&#8221;!</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="585" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/HwyJGH1tpeQ" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="585" height="350" src="http://www.youtube.com/v/HwyJGH1tpeQ"></embed></object></p>
<p>Dass der USP die Maske herunterriss und seine hässliche Fratze zeigte, bestätigten mir auch anwesende St.Pauli-Fans bei einem Bier, die näher am Brennpunkt waren als ich. Die Aggression ging von den USPlern aus. Mal schauen, was sich diese Pimpfe als nächstes einfallen lassen. Vielleicht verbünden sie sich ja mit dem Barmbeker Pöbel zu einer „unheiligen Alianz“, getreu dem Motto, der Feind meines Feindes ist mein Freund. Ich hoffe, dass aber die Verantwortlichen im Kiezclub handeln und die richtigen Schlüsse ziehen. Vielleicht schafft es der USP ja auch alleine. „Wehret den Anfängen“, bevor das ganze noch weiter eskaliert.</p>
<p>Danach war der Abend gelaufen und das Sportliche rückte für mich in den Hintergrund. Das Finale gewann Meiendorf gegen Vicky mit 5:2, somit spielt Meiendorf beim Schweinske-Cup am kommenden Wochende als Hamburgmeister. Mit  Berkan Algan stellten wir den besten Spieler und mit Pierre Becken den besten Torschützen. Der beste Torwart des Turniers kam aus Meiendorf.</p>
<p>So genug der Spiele, nun aber zum Brot, denn Essen und Trinken gab´s ja auch noch.</p>
<p>Als Bier war Astra für 3,50 Euro im 0,5 Liter Pfandbecher im Verkauf. Das Gleiche zahlte man für Softdrinks im gleichen Gebinde vom größten Hersteller der Welt. Dann war ein Crêpes-Stand neben den Hotdogs auszumachen. In der Ecke gab es noch diverse Fischspezialitäten. Wie das ganze preislich angesiedelt war, weiß ich nicht. Fehlt nur noch das zum Fußballspiel gehörende Grundnahrungsmittel, die Bratwurst. Den Stand mußte man etwas suchen. Ging man der Nase nach dann fand man ihn, denn es roch nach Verbranntem. Wäre ja auch mehr als eine Enttäuschung wenn der Co-Sponsor der Veranstaltung seine Produkte nicht zum Verkauf anbieten würde, auch wenn es sich nur um Industrieware handelt. Am Bratstand gab´s aber dann doch eine Enttäuschung denn es waren nur zwei Wurstsorten im Verkauf. Man konnte sich eine Schinkenwurst für 2,50 Euro zulegen oder eine Bratwurst für unglaubliche 3 Euro. Auch die Auswahl an Saucen zur Wurstverfeinerung war sehr beschränkt. Es gab nur abgepackten Kühnesenf-Mittelscharf, welche in einem Korb zur Entnahme bereitliegt. Ketchup war keiner auszumachen. Ich bestellte die obligatorische Bratwurst und bekam eine Schinkenwurst geliefert. Dankeschön dafür. Zahlte auch die 3 Euro ohne mich zu beschweren. Die Schinkenwurst wird vermutlich über einem Gasrost verbrannt. Hoffe nicht, dass die Würste in der Alsterdorfer Sporthalle elektrifiziert auf das Ende warteten. Geliefert wurden diese mit einem Brötchen, welches minderer Qualität war. Das geht auch besser, denn es war Dienstagabend und mit etwas Mühe hätte man auch ein anständiges Brötchen servieren können. Insbesonders bei diesen stolzen Preisen. Lobenswert erwähnen muss man den schweizerischen Wurstbrater, der über die traurige Wurstlandschaft in Norddeutschland sinnierte und über die Vorzüge der Schweizer Kalbswurst referierte. Die Wartezeit war sehr kurzweilig. Ich ersparte mir den Seitenhieb, dass er mir eine Schinkenwurst als Bratwurst vorgemacht hat. Den Verbrennungsgrad ließ man mich nicht bestimmen, da der Grill von der Kasse aus uneinsehbar ist. Man wurde nicht mal gefragt, wie man die Wurst haben möchte.</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-2263" title="Wurst" src="http://www.fussballwurst.de/wp-content/uploads/2009/12/Wurst2-300x225.jpg" alt="Wurst" width="300" height="225" />Da ich noch nicht viele Schinkenwürste gegessen habe fehlt mir die Referenzquelle, aber geschmacklich kommt die nicht an die Bratwurst heran. Ich fand schon den ersten Biss nicht schön, denn die Wurstpelle ist immer härter als bei Bratwürsten. Getreu dem Motto “Schuster bleib bei deinen Leisten”  vergebe ich diesmal keine Wertung für die Wurst, aber einen Sonderstern für den Wurstologen am Stand und für den Senf einen halben Stern.</p>
<p>*&frac12;~~~ (1.5/5)</p>
<p>Empfehlen kann ich die Hamburgerhallenmeisterschaft mit der Wurstbrille nicht, denn bis auf den Eintritt ist sie im Konsum viel zu teuer. Man zahlt zwar nur 8 bzw. 4 Euro ermäßigten Eintritt dann war´s das aber auch schon. Auch für Kinder ist ein Halblitergetränk zu viel und Papa muß den Kleinen helfen. Das wird wohl beim Schweinske-Cup nicht anders sein.</p>
<p>Links</p>
<p><a href="http://www.fussballwurst.de/wp-content/plugins/falbum/wp/album.php?album=72157622975269567&amp;page=1">Bilder</a></p>
<p><a href="http://www.hafo.de/news/fullnews.php?id=3848">Bericht bei HAFO</a></p>
<p><a href="http://www.abendblatt.de/sport/fussball/article1324381/Ausschreitungen-bei-Hallenmeisterschaft.html">Das schreibt das Abendblatt</a></p>
<p><a href="http://www1.ndr.de/sport/fussball/hallenfussball104.html">Das schreibt der NDR</a></p>
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		<title>Kein Spiel, keine Fans, keine Wurst – das ist Barmbek-Uhlenhorst!</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Dec 2009 19:06:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>F.Renz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Barmbek-Uhlenhorst]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Altona 93]]></category>
		<category><![CDATA[HSV Barmbek-Uhlenhorst]]></category>
		<category><![CDATA[Spielabsage]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist der 12. Dezember 2009 und es steht das Sechzehntelfinale im Hamburger OddSet-Pokal an: Barmbek-Uhlenhorst gegen Altona 93. Nicht nur eine besondere Paarung, weil zwei in der Oberliga spielende Traditionsvereine direkt aufeinander treffen, sondern weil die beiden Fanlager auch eine traditionelle Rivalität verbindet. Was heute an der Hamburger Anfield geschehen ist, hat an der besonderen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-61" title="bulogo" src="http://www.fussballwurst.de/wp-content/uploads/2009/04/bulogo.gif" alt="bulogo" width="120" height="120" />Es ist der 12. Dezember 2009 und es steht das Sechzehntelfinale im Hamburger OddSet-Pokal an: Barmbek-Uhlenhorst gegen Altona 93. Nicht nur eine besondere Paarung, weil zwei in der Oberliga spielende Traditionsvereine direkt aufeinander treffen, sondern weil die beiden Fanlager auch eine traditionelle Rivalität verbindet. Was heute an der Hamburger Anfield geschehen ist, hat an der besonderen Beziehung zwischen BU und dem AFC nichts verändert, ganz im Gegenteil.</p>
<p>Um das »Sportliche« gleich vorwegzunehmen: Altona 93 ist souverän mit 3:0 in die nächste Runde eingezogen, ein Spiel auf ein Tor &#8211; quasi. Doch beginnen wir von vorn &#8230;<span id="more-2147"></span></p>
<p>Wir freuen uns schon seit Tagen auf das besondere Spiel in Hamburgs Osten und rufen regelmäßig die Wetternachrichten ab. Schließlich sind Spielabbrüche um diese Jahreszeit in den Amateurligen an der Tagesordnung. Spätestens als am Donnerstag Abend die Stadt Hamburg eine amtliche Dauerregenwarnung verlauten lässt, wird klar, dass man mit einer Spielabsage rechnen kann, ja muss.</p>
<p>Was befürchtet wird, tritt ein. Am Freitag Abend spricht sich herum, das Spiel könne nicht angepfiffen werden. Ein Blick auf die <a href="http://www.hsv-bu.de/" target="_blank">Seite von BU</a> verrät: <em>Wie leider angesichts des derzeitigen Wetters in Hamburg abzusehen war, findet das Spiel der 4. Runde des Oddset Pokals am Samstag den 12.12. nicht statt!! Das Spiel wird in diesem Jahr auch nicht mehr nachgeholt. </em>Auch auf der <a href="http://www.altona93.de" target="_blank">Altona Seite</a> findet sich diese Meldung, allerdings mit der Einschränkung, dass am Morgen vor dem Spiel der Platz nochmal überprüft werden könnte. Jedoch sind wir uns alle einig, dass das Spiel verlegt wird. Wenns doch auf beiden Seiten steht, BU wird schon wissen, was sie schreiben. Sie sind ja der Gastgeber. Also doch kein fussballwurst.de-Bericht von der Anfield.</p>
<p>Es ist Samstag morgen, eigentlich schon Samstag Mittag, als das Telefon klingelt. Am Hörer unser Bratwurst-Vorsitzenden, der mich freudig erregt direkt nach Barmbek zitiert. Was ist passiert? Eine Platzkommission hat am Vormittag den Rasen in Barmbek doch tatsächlich unter die Lupe genommen und keinen Grund gesehen, das Spiel abzusagen. Bis ich so halbwegs kapiert habe, was das bedeutet, sitzen wir schon in der U-Bahn, die uns in den tiefen Osten Hamburgs bringen wird. Zum Glück gab es eben nur ein kleines Frühstück &#8211; schließlich wartet zum Mittagessen eine Bratwurst auf mich.</p>
<p><a href="http://www.fussballwurst.de/wp-content/uploads/2009/12/4178939577_5be2be8d0c.jpg"><img style="float: left; border: 0px initial initial;" title="4178939577_5be2be8d0c" src="http://www.fussballwurst.de/wp-content/uploads/2009/12/4178939577_5be2be8d0c-150x150.jpg" alt="4178939577_5be2be8d0c" width="150" height="150" /></a>Als wir an der Habichtstraße die Bahn verlassen, treffen wir auf die ersten Fans. Bei einem kurzen Schnack ist zu hören, dass die Mannschaft von Altona zwar am Stadion schon eingetroffen, sonst aber niemand da sei. Und genau so ist es, als wir wenige Minuten später das BU-Stadion erreichen. Keiner da, der Eintrittsgeld kassiert. Die Clubkneipe geschlossen. Keine BU-Fans und schon gar kein Wurststand. Wurde das Spiel nun doch noch mal abgesagt?</p>
<p>Immer mehr Altona Fans treffen ein, irgendwann sind wir über hundert AFC-Fans. Nur einmal schleicht sich ein Blaugelber durch die Maßen, die alle ratlos in der Gegend herumstehen. Man muss sich das vorstellen: Spieler, Funktionäre und Fans der Auswärtsmannschaft stehen im Stadion &#8211; aber von der Heimmannschaft ist auch Minuten nach dem eigentlichen Anpfiffzeitpunkt nicht mal ein Fan zu sehen. Irgendwann trifft der Spielausschussvorsitzende des Hamburger Fußball Verbandes ein und trifft zwei Feststellungen:  Erstens ist der Rasen einwandfrei und zweitens vom HSV Barmbek-Uhlenhorst niemand da. Ob deren Spieler am Vorabend zu lange gefeiert haben oder ob der Verein einen Vorteil herausspielen wollte, weil eine Verschiebung ins kommende Jahr die aktuelle Verletztenmisere vergessen lassen würde &#8211; all dies bleibt ungeklärt. Und zweitrangig. Erst jubeln die Spieler und dann die Fans: Altona 93 steht in der nächsten Runde &#8211; das Spiel wird 3:0 für den AFC gewertet. Mannschaft und Anhänger machen die Welle und feiern sich gegenseitig, wenngleich es ohne Zweifel schöner gewesen wäre, den Sieg nach einem packenden Duell zu feiern. Dann gehen die Fans heim, schütteln die Köpfe und spekulieren, wie so etwas passieren kann. Ein abgesagtes Spiel, das nun doch statt finden soll, bei dem die Heimmanschaft jedoch gar nicht anwesend ist. Manch einer spricht sogar von Verweigerung. Keiner von uns hat sowas ähnliches schon mal erlebt. Vor (!) dem Stadion sind dann doch noch ein paar BU-Fans zu sehen. Eine Handvoll zumindest. Dass die es ungerecht finden, erklärt sich von selbst &#8230;</p>
<p><a href="http://www.fussballwurst.de/wp-content/uploads/2009/12/4178939577_5be2be8d0c.jpg"></a><a href="http://www.fussballwurst.de/wp-content/uploads/2009/12/4178946537_2804b4e5bf.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2169" title="4178946537_2804b4e5bf" src="http://www.fussballwurst.de/wp-content/uploads/2009/12/4178946537_2804b4e5bf-150x150.jpg" alt="4178946537_2804b4e5bf" width="150" height="150" /></a>Liebe Leser, Ihr wisst es natürlich schon. Wenn ein Verein einfach mal aus einer Laune heraus beschliesst, sein Stadion nicht zu öffnen und seine Mannschaft nicht zum Spiel zu schicken, dann wird auch niemandem eine Wurst verkauft. Warum das so ist, das können wir heute nicht klären &#8211; wir sind gespannt auf die offizielle Erklärung vom HSV Barmbek-Uhlenhorst. Euch können wir auf unseren allerersten Bratwursttest überhaupt verweisen: <a href="http://www.fussballwurst.de/2009/04/05/die-bratwurst-bei-hsv-barmbek-uhlenhorst-bu/">im April haben wir diese Wurst bereits getestet</a>. Heute jedenfalls habe ich bei Barmbek-Uhlenhorst kein Mittagessen bekommen. Und aus diesem Grund gibt es an dieser Stelle auch keinen Bratwursttest.</p>
<p>Links:<br />
<a href="http://www.fussballwurst.de/wp-content/plugins/falbum/wp/album.php?album=72157622987271000"> Bilder von diesem &#8220;Wursttest&#8221;</a><br />
<a href="http://www.dfb.de/index.php?id=11103" target="_blank">Das DFB-Regelwerk 2009/2010</a><br />
<a href="http://www.hsv-bu.de" target="_blank">Homepage von BU, auf der der Verein eigenmächtig das Spiel absagte</a></p>
<p>In &#8220;elbsohns&#8221; Serie der AFC-Spielberichtvideos bei YouTube ist das der heutigen Partie besonders sehenswert:<br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="585" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/Pv9qbWDAByQ&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="585" height="344" src="http://www.youtube.com/v/Pv9qbWDAByQ&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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