Astronomische Wurst beim SC Comet Kiel
geschrieben von C.Bloecker am Dienstag, 31. August 2010 9:06

Zum lange ersehnten Saisonauftakt 2010/2011 verschlug es uns am 13.08. in die Verbandsliga SH -Nord-Ost. Hier empfing der SC Comet Kiel, soeben aus der Schleswig-Holstein-Liga abgestiegen, die SG Felde/Stampe, soeben in die Verbandsliga aufgestiegen. Also ab ans Kieler Ostufer zum Cometplatz und mal sehen, wem Freitag der 13. in diesem Fall (Un-)glück bringen würde. Der Name Comet hat übrigens astronomische Wurzeln und stammt aus den Gründungsjahren des Vereins, als die Kometen Daniel (1907), Marchouse (1908) und Halley (1910) die Welt in Atem hielten.
Thema: Deutschlandweit, SC Comet Kiel | Kommentare (0) | Autor: C.Bloecker
Sommerpause – diese schreckliche Zeit zwischen der WM, die schon wieder ewig her ist, und den ersten Pflichtspielen, die die meisten deutschen Proficlubs erst am vergangenen Wochenende im DFB-Pokal bestreiten mussten. Wohl dem, der Anhänger des VfB Stuttgart ist. Durch die grandiose Aufholjagd in der
Nach dem Ende der Weltmeisterschaft schlägt das Sommerloch gnadenlos zu. Die Ligaspiele liegen noch in weiter Ferne, also startete die Suche nach einem Alternativprogramm… und wir wurden in bester Fahrrad-Schlagdistanz fündig. Der Wiker SV, soeben in die Verbandsliga Schleswig-Holstein aufgestiegen, lud zum Testspiel gegen die erste Mannschaft von Holstein Kiel, gerade in die Regionalliga Nord abgestiegen. Obwohl somit nur eine Spielklasse die beiden Mannschaften trennt, war die Favoritenrolle zugunsten des KSV Holstein klar vergeben. Neben uns hatten scheinbar auch viele weitere Kieler trotz WM schon wieder Lust auf Fußball, sodass sich immerhin ca. 500 Zuschauer auf dem Platz einfanden.
Lange hab ich warten müssen, um dieses tolle Titelwortspiel anbringen zu können, aber am 04.07.2010 war es soweit und ich sah mein erstes Fussballspiel im nordfriesischen Leck. Im überraschend weiten Rund des Nordfrieslandstadions bestreitet normalerweise der MTV Leck in der Schleswig-Holsteinischen Verbandsliga Nord-West seine Spiele. Diesmal aber wartete das Duell einer nordfriesischen U 23-Auswahl gegen die Nicht-WM-Fahrer des Hamburger SV, die nach einem Kurztrainingslager auf Sylt auf der Rückreise ihr Visitenkärtchen in der „Testspielprovinz“ abgaben.
Herzlich willkommen zum letzten Spieltag der Saison 2009/2010 in der schleswig-holsteinischen Verbandsliga Nord-Ost! Zu Gast sind wir beim TSV Bordesholm, der bereits vor einigen Tagen den Aufstieg in die höchste Spielklasse des Landes, die Schleswig-Holstein-Liga, perfekt gemacht hat. Die Mannschaft hat also bereits unter Beweis gestellt, dass sie höheren Aufgaben gewachsen ist – ob das in Bordesholm angebotene Grillgut da mithalten kann?
Mittwochabend vor einer Woche ging es mit der S3 zur Endhaltestelle südlich der Elbe mit Zuschlag gen Stade. Nördlich der Elbe am S3-Ende spielt der
Der Freitag nach Himmelfahrt war so grau wie die Tage zuvor und danach. Kalt und grausig. Da also der Strand keinen Ausflug wert war, stellte ich mich an die Autobahn 7, um zum Rand des norddeutschen Tieflandes zu gelangen. Hannover wollte ich erreichen, die Stadt wo sich Leine und Ihme gute Nacht sagen. Vereint schlüpfen die beiden Flüsse als Leine unter der Dornröschenbrücke durch, über die man von der Nordstadt nach Linden-Nord gelangen kann. Unweit der Brücke wollte ich Freunde abholen, um den Abend am Bischofsholer Damm zu verbringen.
Am letzten Aprilwochenende verschlug es mich in das schöne Krefeld, wo am Sonntagnachmittag selbstverständlich ein Besuch beim KFC Uerdingen nicht versäumt werden durfte. Dieser kickt zwar mittlerweile leider nur noch in der Niederrheinliga (6. Spielklasse), dennoch: War der KFC (Ex-Bayer Uerdingen) früher eher als graue Maus verschrien und die Grotenburg nicht gerade als Fussballmekka Deutschlands bekannt, so erfüllte mich die Aussicht auf diesen Spielbesuch in Zeiten der ach so modernen Fussballtempel in den Profiligen doch mit mancherlei Vorfreude. Und soviel sei vorab gesagt: Ich wurde nicht enttäuscht. 
Am letzten Samstagnachmittag ging es mit dem Metronom, dank HVV-Profi-Card ohne Zuschlag, gen Lüneburg um der Partie der Hansa gegen Gifhorn beizuwohnen. Der FC Hansa Lüneburg tauchte national erstmals 2008 im DFB-Pokal in einem Erstrundenspiel gegen den VfB Stuttgart auf, welches der Favorit standesgemäß mit 5:0 gewann. Die Qualifikation erkämpfte sich damals der Lüneburger SK, welcher 2008 mit dem Lüneburg SV zum FC Hansa Lüneburg fusionierte. Gespielt wird im Wilschenbruch-Stadion, welches man nach einem zirka 30-minütigen Fußweg erreicht. Beim ersten Teil der Strecke läuft man vorbei an Bahngleisen durch ein Industriegebiet, was einen stark an die „Großstadtkrokodile“ denken lässt. Die zweite Hälfte des Weges geht es durch eine pflegte Wohngegend bis zum Stadion. 


