Die Baumarktwurst beim SC Paderborn
geschrieben von S.Schroeder am Samstag, 10. November 2012 23:18

Der 10. Spieltag in der Saison 2012/13 sollte den FC St. Pauli nach Ostwestfalen, genauer nach Paderborn, führen. Für mich sollte es die erste Reise dorthin werden und so war ich gespannt auf einen bis vor wenigen Jahren noch weitestgehend unbekannten Fusionsverein sowie dessen im Jahre 2008 eröffnetes Stadion. Zudem kündigte der Wetterbericht unglaubliche 25 Grad an und so fanden wir uns am Sonntagmorgen in einem der Fanladenbusse gen Paderborn wieder.
Thema: Deutschlandweit, SC Paderborn | Kommentare (3) | Autor: S.Schroeder



Die Winterpause ist in Liga 1 zwar schon seit einigen Wochen passé, jedoch scheint das dem Wetter ziemlich schnuppe zu sein. Zweistellige Minusgrade, Schnee und Eis seit Tagen sorgen für Bedingungen, bei denen man die warme Wohnung am liebsten gar nicht verlassen möchte. Da aber Berlin angeblich ja immer eine Reise wert ist, machten wir uns trotz alledem zusammen mit befreundeten 96´ern auf den Weg gen Hauptstadt, um der Partie von Hertha BSC gegen die Roten aus Hannover am 20. Spieltag der Saison 2011/12 beizuwohnen. Zudem galt es auch, einen weiteren weißen Fleck auf der Fußballwurstkarte zu tilgen.
Der 15. Spieltag in der Saison 2011/12 sollte für den FC St. Pauli das wohl brisanteste Auswärtsspiel dieser Zweitligasaison bereithalten. Dass es keine Spazierfahrt werden sollte, war wohl jedem, der sich auf den Weg nach Rostock machen wollte, schon von vornherein klar. Im Vorfeld wurden erwartungsgemäß von der Bundespolizei dann auch weder Kosten noch Mühen gescheut, um Ausschreitungen jeglicher Art im Keim zu ersticken. So machten wir uns am frühen Morgen mit Vorfreude aber auch ein wenig mulmig auf zum Bahnhof Altona, wo sämtliche 2.000 St. Pauli-Anhänger, die mit den beiden bereitgestellten Sonderzügen an die Ostsee reisen wollten, kontrolliert wurden. Grund hierfür war eine Sonderverfügung der Bundespolizei, aufgrund dessen auf allen Bahnstrecken gen Rostock das Mitführen von Glasflaschen und Pyrotechnik verboten war. Trotz alledem war es erstaunlich, dass die Züge, die 30 Minuten versetzt abfuhren, nur mit einer Verspätung von 15 Minuten den Bahnhof verließen.
Nach langen Jahren hatte es Holstein Kiel endlich einmal wieder in die zweite Runde des DFB-Pokals geschafft – durch ein überzeugendes 3:0 gegen Energie Cottbus in der ersten Runde des Pokals. Nun also schickte sich der zweite Zweitligist im aktuellen Pokalwettbewerb an, den Vierligisten von der Förde aus dem Pokal zu werfen. Bereits in der Regionalliga Nord, die Holstein Kiel noch vor RB Leipzig anführt (wer hätte das gedacht?), zeigten die Kieler bis dato mehr als ansprechende Leistungen, eine Überraschung schien allemal im Bereich des Möglichen. Daher war der Gang ins Stadion natürlich für die meisten Kieler Fußballanhänger obligatorisch. Bereits vor dem Spiel gab es schon die erste Pokalsensation…
Am 10. Spieltag der Saison 2011/12 sollte es den FC St. Pauli zum Auswärtsspiel beim FC Energie Cottbus führen. Dank der „zuvorkommenden“ Term
Stell Dir vor Du spielst zuhause gegen den Tabellenletzten und kassierst eine deutliche Niederlage. Im Tippspiel bist Du mal ganz optimistisch von einem 7:0 ausgegangen und Du hast auch noch eine Strecke von 800 Kilometern zurück gelegt, nur um Dir von Kindern vor Deinem heimischen Stadion ein hämisches “Wir sind alles Hamburger Jungs” anzuhören. Was bleibt da noch? Schnell den Heimweg antreten und am Eck noch eine “Rote” mit einer Extra Portion Senf zu ordern. Abbeißen und den Schmerz der Niederlage vergessen. Denn die Wurst schmeckt hier einfach besser. Doch von vorn …
Zugegeben ist dieser Wursttest nicht mehr ganz aktuell, dennoch möchte ich nicht versäumen, ihn zu veröffentlichen. Und ein wenig Füllmasse für die lange Sommerpause kann ja auch nicht schaden. Als weiteres Stadion stand neben dem in dieser Saison bereits 


