Hammonia-Spitzenspiel-Wurst

ETVEs ist schon über zwei Wochen her, dass ich beim Spitzenspiel Eimsbütteler TV gegen Germania Schnelsen war, aber manchmal dauert es eben ein wenig länger.  Ich bin nicht so schnell beim Schreiben, da haben wir ganz andere Beispiele. Der Wursttest beim Niendorfer TSV wurde noch am gleichen Abend veröffentlicht.  Dem aufmerksamen Leser wird auffallen, dass ich schon mal beim ETV war. Damals im Auftaktsspiel gegen den SV Lieth am Sparbiersplatz. Diesmal fand das Spiel am Sportzentrum Hoheluft unweit vom regionalligatauglichen Stadion von Vicky statt. Das Sportzentrum Hoheluft ist fußballerisch nur ein Rasenplatz. Auf der einen Seite befindet sich das Sportheim mit integriertem Grillstand. Auf dem Flachdach des Sportheims ist die Sprecherkabine mit Anzeigentafel und Uhr aufgepflanzt. Vom Sportheim bis zur Außenbande des Fußballplatzes sind es zirka zehn Meter. Auf dieser Freifläche sind unter anderem Sitzgelegenheiten und Heizstrahler zu finden. An der Gegengrade ist zwei Meter Platz bis zu einem stark bewachsenen Steilhang.

Die Eimsbütteler hatten nicht mit so großem Andrang gerechnet, sodass es zu einer Schlangenbildung kam und folglich das Spiel mit fünfminütiger Verspätung angepfiffen wurde. Im übrigen erhielt ich auch keine Eintrittskarte und zahlte die 4 Euro ohne registriert zu sein. Ein Schelm wer Böses dabei denkt. Laut Durchsage des Sprechers wollten rund 380 Zuschauer das Spiel sehen. Hafo Online gab über 500 an – ich gehe noch weiter und schätze knapp 700, denn es waren beide Seitenlinien dicht besetzt und ein Mensch braucht ungefähr einen halben Meter, um bequem zu stehen. Unter ihnen auch einige Anhänger und ehemalige Funktionäre des Altonaer Fußballclubs von 1893. So war Torsten Fröhling, jetzt Trainer bei der U23 von Holstein Kiel, und Jörg Franke, jetzt Scout für die AFC-Filiale VfB Lübeck, anwesend. Um Jürgen Tunjic zu sehen, der vom AFC zu Germania Schnelsen Fröhling und J. Tunjicwechselte, um mit seinen Bruder Mladen im Sturm von der Hammonia in die Hamburgliga zu wirbeln.

Da die Germania von einem Tankstellenbetreiber gefördert wird, könnte sich der Verein auch in Germania ShellSen umbenennen. Das Spiel gewannen die ShellSener verdient mit 2:0, durch einen direkt verwandelten Freistoß (falsch gestellte Mauer) in den Anfangsminuten und ein Tor von J. Tunjic noch vor der Halbzeit.

Ich würde mich zudem über ein Wiedersehen von J. Tunjic beim Finale des Hamburgpokals freuen, bei dem es um die Wurst, äh äh ich meine, um die Qualifikation für die Hauptrunde des DFB-Pokals geht.

An dem schon beschriebenen Bratstand sind diesselben Produkte wie am Sparbiersplatz im Verkauf. Würste in drei verschiedenen Richtungen: Bratwurst, Krakauer und Schinkenwurst. Verbrannt mit dem gleichen Grillgasgrill. Den Rost kann man gut einsehen, sodass man den Bräunungsgrad der Wurst auch selbst bestimmen kann. Statt wie damals am Sparbiersplatz versprochen, gab’s auch diesmal zur gewählten Bratwurst die Toastbrotdreiecke. Den Kühnesenf klatscht man mit einem Löffel auf die Wurstpappe. Zudem gibt es Ketchup in der Quetscheflasche zur Geschmacksverfeinerung der Wurst aus industrieller Fertigung. Die Pregel sind für je 2 Euro zuhaben. Zum Geschmack des Bratprengels verweise ich auf den ersten ETV-Wursttest.

etv-wurst

Im Gegensatz zu meiner letzten Wertung vergebe ich einen Stern weniger, da das letzte Mal versprochene Brötchen zur Bratwurst nicht anzutreffen war.

(2.5/5)

Links der Wurst, am anderen Ende des Standes, befindet sich die Zapfanlage. Hier ist Köpi zum Wurstpreis in 0,3l-Gebinde zu bekommen. Außerdem sind dort für Gewichtsbewußte Hähnchenschnitzel mit Brötchen und Salatblatt für 3,50 Euro zu haben. Der Kalorienvorteil gegenüber der Schweinswurst wird aber durch üppige Remoulade zunichte gemacht.

Schnelsener Jubel

Spielbericht bei Hafo

Autor: M.Dittmann
Datum: Freitag, 20. November 2009 14:00 | Dieser Artikel wurde 1,342mal gelesen
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2 Kommentare

  1. 1

    Haha, Germanina ShellSen :) Gut!

    Ich bin im Übrigens sehr gespannt auf den Wursttest vom Spiel Wolfsburg gegen den Club!

  2. 2

    Danke für das Lob. Hoffe, dass der Lektor nicht zu viel Arbeit hatte.

    Sitze gerade am Schreiben für die Wolfswurst.

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