Die Bundestagswahl-Bratwurst beim TSV Grettstadt

tsv-grettstadtDie Briefwahl ermöglichte mir einen entspannten Wursttest in der Heimat. Ich hatte die Möglichkeit einerseits mit der geliebten SV DJK Unterspiesheim nach Günthersleben oder ins Nachbardorf zum Spiel des TSV Grettstadt gegen FC Geesdorf zu fahren. Ich entschied mich für die Partie in Grettstadt, da ich mit dem Fahrrad anreisen konnte und es dort eine leckere Bratwurst geben soll. Der TSV Grettstadt ist über die Relegation in der letzten Saison aus der A-Klasse in die Kreisklasse aufgestiegen und spielte noch in der letzten Saison gegen die Zweite der DJK Unterspiesheim.

An der vereinseigen Turnhalle vorbeigefahren, das Fahrrad abgeschlossen, steigt man über eine Treppe hinab zur Terrasse des Sportheims, welches in die Halle integriert ist. Von dieser Terrasse kann man sehr gut das Spiel beobachten und auch die Versorgungssituation kann als ideal beschrieben werden. Vor dem Grün befindet sich ein Kunststoffplatz, auf dem Handballtore aufgestellt sind und auch Basketballkörbe hängen. Zudem befindet sich eine 100-m-Bahn auf der am Sportplatz. Alles in einem eine richtig schöne Anlage für einen Kreisklassisten.

Als ich ankam spielten noch die beiden Reservemannschaften, welche in der B-Klasse angesiedelt sind. Die B-Klasse ist die unterste Liga im bayrischen Fußballverband und bis zur ersten Bundesliga sind es elf Aufstiege. In einigen bayrischen Bezirken gibt es auch noch eine C-Klasse, was dann die dreizehnte Liga ist. Das Vorspiel der beiden Reserven gewann der TSV Grettstadt mit 2:1. Das Hauptspiel verlor der TSV Grettstadt gegen den FC Geesdorf verdient mit 0:5.

Nun aber zur Wurst. BratwurstDer Bratstand wird von der Seniorenfußballmannschaft betrieben. Die verkaufte Bratwurst kommt der Mannschaftskasse zu gute. Die dort verkauften Getränke gehen an den Pächter des Sportheims. Die Bratwurst kommt von einem Stammheimer Metzger, weil die Frau des Kassierers dort als Fleischereifachverkäuferin tätig ist. Am Stand ist zudem eine selbstgemachte Wurstwelle aus Edelstahl zu finden, die einem das Bezahlen erleichtert. Man muss nicht in der einen Hand im Geldbeutel kramen und mit der anderen das Gezwickte übernehmen. Man merkt, da sind Profis im Einsatz. Es lagen ausreichend feine, gebrühte Bratwürste auf dem Rost, welcher mit Gas betrieben wird. Gewendet werden die Senfpeitschen mit einer leicht angekohlten Holzzange. Einen Wassereimer, welche die Zange kühlt und ein Verbrennen verhindert, habe ich nicht gesehen. An den Rost kann man herantreten um den Bräuungsgrad zu bestimmen. Ich habe mir eine etwas ungleichmäßig gebräunte herausgesucht.

Das Brötchen ist frisch, lecker und schmackhaft und das an einem Sonntag. Glückwunsch. WurstwelleDer Senf kommt aus dem Eimer und wird mit dem Löffel zwischen die essbare Wurstklemme geschmiert, welche mit Serviette auf der Wurstwelle abgelegt wird.  Außerdem ist Ketchup aus der Quetscheflasche im Angebot. Die leckere Bratwurst kostet 1,60 Euro und wurde auch von den Anhängern des FC Geesdorf gelobt. Leider konnte ich wegen Rouladen, Klößen und Blaukraut zum Mittag keine weitere Bratwurst mehr essen. Nach Spielschluß war der Bratwurststand schon geräumt. Wenn man sich weiter verzehren möchte geht man ins Sportheim. Am Gillstand gibt’s zudem Getränke. Für Wernecker Bier zahlt man 2,30 Euro in der Halbliterbügelflasche. Das Cola-Mix im gleichen Gebinde ist für 2,00 Euro zu haben. Für die Bügelflasche sind 50 Cent Pfand zu hinterlegen.

(4/5)


Links:

TSV Grettstadt

Spielbericht in der Mainpost mit Tabelle

Spielbericht aus Geesdorf

Autor: M.Dittmann
Datum: Sonntag, 4. Oktober 2009 22:02 | Dieser Artikel wurde 1,148mal gelesen
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Ein Kommentar

  1. 1

    Ungleichmäßig gebräunt ist gut, das linke Ende von der Wurst auf dem Foto scheint ja nicht viel vom Grill gesehen zu haben…
    Aber der Rest sieht lecker aus.

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