Ein Wursttest auf der Adolf-Jäger-Kampfbahn
geschrieben von M.Turski am Montag, 24. August 2009 18:26

Dem aufmerksamen Beobachter wird aufgefallen sein, dass nunmehr der dritte Wursttest bei einem Heimspiel von Altona 93 innerhalb kurzer Zeit vorliegt. Wie ist dies zu rechtfertigen? Nun, zunächst einmal natürlich durch die AFC-Affinität weiter Teile des fussballwurst.de-Personals. Zum anderen wurden die beiden vergangenen Wursttests nicht auf der heimischen Spielstätte des AFC, der Adolf-Jäger-Kampfbahn, sondern unter Regionalliga-Bedingungen im Hoheluft-Stadion durchgeführt. Wir erinnern uns: Die Wurst wurde sowohl gegen Wolfsburg II als auch gegen Hansa Rostock II mit wenig schmeichelhaften zwei von fünf Sternen bewertet. Auch der Altona-Prengel wird also, vielleicht sogar insbesondere, an knallharten und unbestechlichen Maßstäben gemessen. Mal sehen, ob durch die Heimkehr auf die AJK eine Besserung der Wurstlage eingetreten ist.
Thema: Altona 93, Hamburg | Kommentare (3) | Autor: M.Turski
Mit großen Erwartungen fuhr die fussballwurst.de-Delegation am vergangenen Sonntag nach Farmsen zum SC Condor. Bereits Anfang des Monats hatte Altona den Ligakontrahenten aus dem Oddset-Pokal befördert. Die geplante Fahrradtour des Testteams wurde jedoch nach wenigen Kilometern mangels Ortskenntnis abgebrochen. Die U1 bringt einen schließlich auch ans Ziel, nicht wahr? Nicht nur die Erwartungen an das Auswärtsspiel des Altonaer FC von 1893 gegen den SC Condor waren hoch, sondern auch die an das Bratgut auf dem Fußballplatz. Schließlich serviert der SC Condor in der Hamburger Oberliga nach eigener Aussage die beste Wurst. Die Latte war also in jedem Fall hoch angesetzt.
Am Freitag den 31.07. ging es um 19:30 zum Auftakt der Landesliga Hammonia zum Spiel Eimsbüttler TV gegen den SV Lieth an die Bundesstraße auf den Sparbierplatz, da das Gelände am Lokstedter Steindamm laut Stadionzeitung noch nicht zu bespielen ist.
Am Sonntag, den 02.08., trat der FC 08 Villingen in der ersten Runde des DFB Pokals im heimischen Friedengrund gegen den FC St. Pauli an. Dieses Spektakel wollten sich ca. 9.000 Zuschauer nicht entgehen lassen – eine ungewohnte Situation für den Oberligisten, der bereits 1950 und 1974 Südbadischer Pokalsieger war. Allerdings hatte man sich in kulinarischer Hinsicht hervorragend auf den Andrang eingestellt: Diverse Verkaufsstände boten Speis und Trank zum käuflichen Erwerb preis, sodass dem Fußballfan keine langen Wartezeiten zugemutet wurden. Gelegenheiten zur Nahrungsaufnahme gab es reichlich: Die von Trainerfuchs Reiner Scheu taktisch hervorragend eingestellten „Nullachter“ egalisierten über weite Strecken den Kiezklub, der immerhin drei Spielklassen höher zu Hause ist. Hinzu kam, dass das Spiel erst in der Verlängerung (zugunsten des FC St. Pauli) entschieden wurde, so dass die treue Anhängerschaar knapp zweieinhalb Stunden das Treiben auf dem Platz verfolgte. Verständlich, dass der ein oder andere diese lange Zeit nicht ohne Stärkung überstehen konnte. So ging es auch dem Verfasser.


