Die AFC-Wurst am Lokstedter Steindamm

altona933Am Samstag den 18. April war das Spiel Altonaer FC gegen Wolfsburg II angesetzt, welches 0:1 endete. Das Spiel fand vor 370 Zuschauern statt. Das Stadion wurde entsprechend den Anforderungen des DFB umgebaut, um Regionalligaspiele dort auszutragen. Dadurch hat das Stadion an Charme verloren. Vor diesem Umbau war ich mehrfach an dieser Spielstätte, u.a beim Erstrundenspiel des DFB-Pokals Viki gegen FCN, welches in der Saison 07/08 stattfand und der FCN, mein Erstverein, mit 6:0 gewann.

Da ich schon lange in Hamburg wohne und der 1.FCN leider immer mal wieder zwischen den Ligen pendelt, konnte ich weder den HSV noch den FC St. Pauli fanatisch unterstützen. Durch meinen Umzug nach Bahrenfeld bin ich über Altona 93 gestolpert. Meine Zeit in der Fußballdiaspora war beendet. Mittlerweile habe ich eine Dauerkarte. Eintritt zahlt man 8 Euro und leider ist es kein Problem, sich am Spieltag um Karten zu bemühen. Schade, dass der AFC nicht mehr Leute akquirieren kann. Es muß doch möglich sein, daß in Hamburg drei Verein im Profifußball spielen, wie das in München der Fall ist.

Jetzt aber zur Wurst.

Diese Bratwurst ist eine derjenigen, welche dafür verantwortlich ist, dass es diese Testberichte gibt. Ich hatte zu Beginn der letzten Saison das letztemal die AFC-Wurst gegessen. Brötchen habe ich mir am Ende immer selber mitgebracht da ich keine Lust mehr auf die vom Wirt vorgeschnitten Weißbrotscheiben hatte. Richtig, es gibt keine Toastbrotdreiecke.

Die Wurst, welche als Thüringer im Verkauf ist, fehlt es wieder an Durchmesser und ist dieses Jahr für 2,50 Euro zu haben. Am Millerntor, bei den Profis des FC St. Pauli, bekommt man mehr Wurst fürs gleiche Geld.

afc3Ich ergieße mich nicht wieder über das Fleischerhandwerk und die Industriewurst und verweise auf die noch zu erstellende Wurstspezifikation. Abdrücke aus der Großpackung habe ich keine gefunden.

Der Service ist rauh aber herzlich und kennt den Unterschied Kochwurst. Auf Wunsch bekommt man auch weitere Weißbrotscheiben auf die so beliebte Wurstpappe. Dieses Weißbrot ist, im Gegensatz zur letzten Saison auf der Adolf-Jägerkampf-Bahn, frisch. Leider kein rösches Brötchen für das Gezwickte.

Die Wurst wird in der Pfanne mit Gas zusammen mit einer Schickenwurst oder Frikadellen zubereitet.

Die Sättigungsbeilage macht einen frischen Eindruck. Das Austrocknen des vorgeschnittenen Weißbrotes würde ein Geschirrtuch verhindern. Senf und Ketchup aus der Flasche stehen zur Auswahl. Noch das Wurstfoto und es wurde mit dem Verzehr begonnen. Die Bratwurst habe ich schon oft gegessen, ist gut gebräunt und schmeckt. Gut zu wissen, daß es nach Spielschluß zwei Bratwürste zum gleichen Preis auf die Pappe gibt. Das ist günstig.

Preislich stufe ich die Wurst bei maximal 1,70 Euro ein, da es kein Toastbrot, sondern eben frisches Weißbrot gibt. Sonst läge der Preis, wie für die Amateure des FC St. Pauli, bei 1,50 Euro.

Als Bier ist gezapftes Holsten 0,4 für 3 Euro im Verkauf.

(2/5)

Autor: M.Dittmann
Datum: Freitag, 24. April 2009 17:18 | Dieser Artikel wurde 809mal gelesen
Trackback: Trackback-URL Themengebiet: Altona 93, Hamburg

Feed zum Beitrag: RSS 2.0 Diesen Artikel kommentieren

Bratwursttests, die diesem Artikel inhaltlich ähnlich sind:

2 Kommentare

  1. 1

    [...] im Hoheluft-Stadion durchgeführt. Wir erinnern uns: Die Wurst wurde sowohl gegen Wolfsburg II als auch gegen Hansa Rostock II mit wenig schmeichelhaften zwei von fünf Sternen bewertet. Auch [...]

  2. 2

    [...] 24. April 2009 erschien einer der ersten Wursttests auf dieser Website. Wir wohnten dem Regionalligaspiel des AFC gegen die zweite Mannschaft des VfL [...]

Kommentar abgeben